Wofür ein Test- und Evaluationszentrum?
Die Solarstromerzeugung wird weiterhin dominiert durch kristalline Silizium-Solarzellen. Heute marktverfügbare Solarzellen sind noch vergleichsweise dick (240 μm = 0,24 mm) und auch die Wirkungsgrade von 14-16% bieten noch Optimierungspotenzial: Im Labormaßstab und auf kleiner Fläche konnte bereits die Machbarkeit von 99 μm dünnen multikristallinen Silizium-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von über 20% gezeigt werden. Diese Erfolge wurden mit Solarzellenkonzepten und mit industrienahen Produktionsschritten erreicht, die jetzt im PV-TEC erprobt werden. Damit soll die Einführung neuer Solarzellen-Designs und innovativer Produktionstechnologie in die industrielle Solarzellen-Produktion beschleunigt werden. Optimierung von Solarzellen setzt an einzelnen Parametern, Details oder Prozessschritten an. Daher hilft es, die Fortschritte im Vergleich zu Zellen aus Referenzprozessen oder -materialien zu quantifizieren.
Im Test- und Evaluationszentrum PV-TEC können einzelne Prozessschritte oder das Design für einzelne oder ein Ensemble von Zellen variiert werden, ohne dass die Produktionslinie komplett umgestellt werden muss. Die Einrichtung bietet eine flexible Test-, Experimentier- und Evaluationslinie unter produktionsähnlichen Bedingungen. Die Experimente können systematisch und auf breiter statistischer Basis ausgewertet werden. Denn jedes einzelne Produkt durchläuft ein vollständiges, überwiegend automatisiertes Monitoring – vom Wafer bis zur fertigen Solarzelle. Und davon können bis zu 200 Exemplare pro Stunde gefertigt werden.
- PV-TEC - Forschungsfabrik für Solarzellen
- Wofür ein Test- und Evaluationszentrum?
- Ausstattungen und Möglichkeiten der Testfabrik
- Beispielhafte Innovationen
- Nutzungsmöglichkeiten
- Fazit



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