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Ergebnisse einer internationalen Evaluierung
Projektinfo 04/2005
 

Oben: Monte Carasso, Schweiz; Ulm, Deutschland Unten: Göteborg, Schweden; Culemborg, Niederlande.

Evaluierung energieeffizienter Wohngebäude

Jede neue Generation von Wohngebäuden kann aus den Erfahrungen der vorhergehenden lernen. Neben den Planungsdaten gehört dazu auch die Kenntnis über den Energieverbrauch und das Verhalten der Nutzer des bewohnten Gebäudes. Doch wie kann eine Fülle von Projekten vergleichend analysiert werden? Auf welche Weise sind die gemachten Erfahrungen am besten zu vermitteln?

Die Dokumentation und vergleichende Analyse von Wohngebäuden in und außerhalb Europas ist Ziel des Projektes „Sustainable Solar Housing“ des Forschungsprogramms der Internationalen Energie Agentur (IEA): „Solar Heating and Cooling“ und „Energy Conservation in Buildings and Community Systems“. Das Vorhaben, in dem die deutsche Mitarbeit vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gefördert wurde, wird in 2005 abgeschlossen. Die Kommunikation der Ergebnisse und Erfahrungen soll Wohngebäuden mit hoher Bauqualität, effizienten Vorsorgungssystemen, solaren Komponenten und gutem Wohnkomfort zu gängigen Preisen international den Marktdurchbruch erleichtern. Im Rahmen des Forschungsprogramms wurden Planungs- und Messdaten von über 50 gebauten Häusern in 10 Ländern gesammelt und analysiert. Die Gebäude umfassen Einfamilienhäuser, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser in unterschiedlichen klimatischen Zonen.

Bild 1 - 0405 1neu: Oben: Monte Carasso, Schweiz; Ulm, Deutschland Unten: Göteborg, Schweden; Culemborg, Niederlande.
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Bild 2 - 0405 2: Solarhaus Gundelfingen mit Heizwärmekennfeld.
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Bild 3 - 0405 2 1: Solarhaus Gundelfingen mit Heizwärmekennfeld.
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Bild 4 - 0405 3: Mehrfamilien-Passivhaus in Kassel mit Heizwärmekennfeld.
Copyright: Passivhaus-Institut Darmstadt
Bild 5 - 0405 3.1: Mehrfamilien-Passivhaus in Kassel mit Heizwärmekennfeld.
Copyright: Passivhaus-Institut Darmstadt
Bild 6 - 0405 4: Gebäudesteckbriefe.
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Bild 7 - 0405 5.1: Reihenhäuser in Gelsenkirchen mit Energieflussdiagramm.
Copyright: TÜV Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH
Bild 8 - 0405 5neu: Reihenhäuser in Gelsenkirchen mit Energieflussdiagramm.
Copyright: TÜV Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH
Bild 9 - 0405 6: Primärenergiefaktoren für einzelne Länder, ermittelt mit GEMIS 4. 1 (Stromimporte wurden nicht berücksichtigt).
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Bild 10 - 0405 7: Maximaler Primärenergiebedarf nach EnEV im Verhältnis zum gemessenen Primärenergieverbrauch. Bezugsfläche ist die beheizte Nettogrundfläche (NGF). Die Betrachtung umfasst neben Deutschland auch andere Länder, daher wurden einheitliche Primärenergiefaktoren gewählt. Analysiert man diese landesbezogen, so sind die Unterschiede beim Strom am größten (Abb 6).
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Die Stärke des Forschungsprogramms liegt darin, dass die in die Planung eingegangenen Werte durch messtechnische Untersuchungen evaluiert wurden. Damit besteht die Möglichkeit die Schritte vom Konzept zum fertigen Bauwerk zu analysieren und so zukünftig Hemmnisse und Fehler beim Umsetzungsprozess und bei der Nutzung zu vermindern. Nachfolgend werden zwei Analyseinstrumente zur Bewertung der Wohngebäude näher vorgestellt. Zum einen ist es die Verwendung von „Heizwärmekennfeldern“ zur Beurteilung der Gebäudereaktion auf die klimatische Umgebung, zum anderen das „Energieflussdiagramm“ zur Bilanzierung der Energieströme von der Primärenergie bis zur tatsächlich genutzten Energie für Heizwärme, Warmwasser und Lüftung inklusive dem Stromverbrauch für die Haustechnik. Der Primärenergieverbrauch bietet sich als übergreifende Bewertungsgröße für einen Qualitätsvergleich der Gebäude an.

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Fraunhofer ISE

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Fachartikel "Heizkennfelder"
(2 Seiten, 42 kB)