Energiebilanz
Der Endenergieverbrauch für Heizung/Lüftung/Kälte/Licht ist 2005 mit 47,2 kWh/m²a inklusive Gebäudekühlung und Casino (ohne Kühlaggregate) sehr niedrig und unterschreitet die Vorgaben des Förderprogramms erheblich. Allerdings liegt der Heizwärmeverbrauch mit 34,6 kWh/m²a noch über dem errechneten Bedarf von 12 kWh/m²a. Das liegt vor allem daran, dass das Gebäude nur etwa zur Hälfte belegt war, d.h. es fehlt die Hälfte der internen Wärmegewinne. Außerdem spielt auch eine gegenüber der Planung um fast 3 K erhöhte Raumtemperatur eine Rolle. Gleichzeitig fehlen solare Gewinne durch die andauernde Verschattung der nicht genutzten Räume – eine Regelung, die nicht der Planung entspricht.
Daneben hat das auch von Externen intensiv genutzte Casino durch die Vollauslastung einen erhöhten Lüftungsbedarf. Der Primärenergiebedarf lag 2005 bei 81 kWh/m²a. Bezieht man die Einspeisung der PV-Anlage auf dem eigenen Dach ein, reduziert er sich um weitere 5 kWh/m²a. Bauherr und Nutzer sind mit dem Gebäude und dem Arbeitsplatzkomfort sehr zufrieden. Selbst während der Inbetriebnahmephase, in der die Lüftung noch nicht voll funktionsfähig war und die Heizung von Hand geregelt wurde, kam es für die Mieter kaum zu Nutzungseinschränkungen.
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Architektur
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ebök Ingenieurbüro
Bauleitung
FREIE PLANUNGSGRUPPE 7
Evaluierung
STZE, FH Ulm
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"Bauteilaktivierung im Überblick"
(STZE, 12 S., 1,8 MB)
"Detaillierte Analyse BKT"
(3 S., 487 kB)
"Gebäudekühlung..."
(STZE, 19 S., 778 kB)
"Ergebnisse Erdwärmesonden"
(BINE, 1 S., 95 kB)




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