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Energie kommt in verschiedenen Erscheinungsformen vor.
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Mit Solarzellen aus Halbleitermaterialien wird Sonnenlicht (Photonen) in elektrischen Strom umgewandelt. Solarmodule werden im Reinraum produziert.
© Solar World, Bonn
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Energie als Phänomen

Man unterscheidet die Erscheinungsformen der Energie in mechanische Energie (kinetische und potenzielle Energie), thermische, elektrische und chemische Energie, Strahlungsenergie und Kernenergie (Abb.2). In der praktischen Anwendung wird die Arbeitsfähigkeit von energiereichen Systemen in Form von Kraft, Wärme oder Licht genutzt. Chemische Energie, Kernenergie und Strahlungsenergie müssen für die Anwendung zuerst in mechanische, thermische oder elektrische Energie umgewandelt werden. So werden beispielsweise Sonnenstrahlen in einer Solaranlage thermisch oder als elektrischer Strom nutzbar gemacht.

Sonnenlicht ist elektromagnetische Strahlung, die im Sonneninneren durch Kernfusion entsteht und in den Weltraum abgestrahlt wird. Im Jahr trifft in Mitteleuropa eine Energiemenge von ca. 1.000 kWh auf jeden Quadratmeter der Erdoberfläche. Die Strahlungsenergie der Sonne kann für die Gewinnung von Wärme oder elektrischem Strom genutzt werden. Bei der thermischen Solarenergienutzung wird die Solarstrahlung mit Hilfe von Absorbern in Wärme für Warmwasser oder die Beheizung von Wohnungen umgewandelt. Um Strom aus Sonnenlicht zu gewinnen, benötigt man Solarzellen. Das sind Halbleitermaterialien, meist auf Siliziumbasis. Dringen Photonen (Licht) in die Zellen ein, werden Elektronen freigesetzt – elektrischer Strom fließt.

 

 

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