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Holzhackschnitzel bestehen zu 100 Prozent aus Holz und haben einen Brennwert von etwa 4 kWh je kg, in Abhängigkeit von der Holzart und dem Wassergehalt.
© Fotolia / Gerhard Seybert
Förderbekanntmachung des BMWi
02.09.2015

Biomasse produziert Strom und Wärme

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gab bekannt, dass das Förderprogramm zur Forschung und Entwicklung der kosten- und energieeffizienten Nutzung von Biomasse im Strom- und Wärmemarkt „Energetische Biomassenutzung“ fortgesetzt wird. Im Zuge dieser Programm-Neuausrichtung stehen vor allem praxisorientierte Lösungen im Fokus. Ziel ist es, durch kostengünstige und effiziente Verbrennungs-, Vergasungs-, Biogas- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen einen Beitrag zu einem klimafreundlichen Wärmemarkt zu leisten.

Biomasse ist ein vielseitiger, aber auch ein begrenzt zur Verfügung stehender erneuerbarer Energieträger. Um die Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, muss die Entwicklung zukunftsweisender Verfahren zur Nutzung der Biomasse weiter vorangetrieben werden. Daher setzt das BMWi das 2008 gestartete erfolgreiche Förderprogramm fort. Im Blickpunkt stehen vor allem Verfahrens- und Prozessoptimierungen mit Pilot- und Demonstrationscharakter, die die wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung der Bioenergie ermöglichen und zur Versorgungssicherheit beitragen. Dabei ist die Kombination mit anderen erneuerbaren Energien ebenfalls Thema der neuen Förderperiode. Biomasserest- und Abfallstoffe bieten viel Potenzial für eine energetische Nutzung. Daher gilt es, weitere kostengünstige Quellen außerhalb der Land- und Forstwirtschaft zu erschließen.

Projektskizzen können bis Ende September eingereicht werden

Die Förderbekanntmachung des BMWi wurde am 21. Juli 2015 im Bundesanzeiger veröffentlicht und trat in Kraft. Stichtag zum Einreichen von Projektskizzen ist jeweils der 30. September 2015 und 2016. Anschließend erfolgt eine Prüfung der eingereichten Vorschläge. Fällt diese positiv aus, erhält der Antragsteller den Hinweis, einen förmlichen Antrag einzureichen. Der Projektträger Jülich (PtJ) ist für die fachlich administrative Koordination verantwortlich. Detaillierte Informationen zum Förderprogramm stellt das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ)  bereit.

Förderinformationen vom BINE Informationsdienst

Die Europäische Union, Bund, Länder, Kommunen und Energieversorger stellen eine fast unüberschaubare Vielfalt von Förderhilfen für die Forschung und den Einsatz neuer Energietechnologien bereit. Die Datenbank Förderkompass Energie des BINE Informationsdienstes schafft einen Überblick. Sie ermöglicht eine komfortable und effiziente Recherche über die Förderprogramme für private, gewerbliche, institutionelle und öffentliche Investoren.

(mm)

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