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Energie im intelligenten Netz besser verteilen

In Deutschland werden laut Umweltbundesamt jährlich etwa 600 TWh elektrische Energie verbraucht. Davon gehen rund 25% bei der Energieübertragung und -umwandlung verloren. Durch den Ausbau der Stromnetze zu einem intelligenten Netz, dem Smart Grid, sollen sich die verfügbare Energie wesentlich effizienter nutzen und die Energieverluste deutlich verringern lassen.

Das Ziel ihrer 3-jährigen Forschungsarbeit „Energy to Smart Grid“ (E2SG) ist, die bei der Energieverteilung entstehenden Verluste um 20% senken. Das Interesse gilt intelligenten Stromzählern und den Schnittstellen (Kommunikationsverfahren und Spannungswandlern) zwischen Endgeräten (Haushaltsperipherie, Lampen, etc.) und dem Smart Grid.

Um die Energieverluste auf dem Weg vom Energieerzeuger zum -verbraucher zu reduzieren, stehen bei den deutschen E2SG-Projektpartnern Komponenten zur sicheren, kosten- und energieeffizienten Vernetzung von Geräten im Forschungsmittelpunkt. Zu den Geräten gehören beispielsweise Stromzähler, die für die Weitergabe des Stromverbrauchs vom Haushalt zum Energieanbieter über besonders abgesicherte Kommunikationsverfahren verfügen, sowie intelligente, die Netzauslastung berücksichtigende Netzteile von Hausgeräten, Innen- und Außenbeleuchtung und Energiespeichern. Ebenfalls soll berücksichtigt werden, wann die Verbraucher die Energie nutzen wollen, z. B. um Haushaltsgeräte während Niedrigtarifzeiten zu betreiben oder wenn die lokale PV-Anlage gerade Strom liefert – ohne Komforteinbuße und Verschlechterung des gewohnten Sicherheits- und Abrechnungsstandards.

An dem europäischen E2SG-Forschungsprojekt arbeiten unter Leitung von Infineon 31 Partner aus Wirtschaft und Forschung aus neun Staaten. Neben Infineon gehören zu den deutschen E2SG-Partnern das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB, Insta Elektro, NXP Semiconductors Germany, RWTH Aachen und Telefunken Semiconductors GmbH. Das Forschungsprojekt wird europaweit mit insgesamt 34 Millionen Euro gefördert, von denen die deutschen Partner 4,9 Millionen Euro und das Bundesforschungsministerium 4,4 Millionen Euro beitragen.

Projektinfo 12/2012:
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