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Neuer Kommunikationsstandard

Als „Treibersoftware“ für Hybridsysteme haben die Forscher von Fraunhofer ISE einen standardisierten Kommunikationsbus entwickelt und erprobt. In diesem „EnergyBus“-System sind nun die Inhalte von UESP eingearbeitet. Im aktuellen Stand der Entwicklung werden die einzelnen Geräte über das CANopen-Protokoll vernetzt, einem in der Automatisierungstechnik verbreiteten Standard. Das zentrale EMS arbeitet mit dem Anwendungsprofil „CiA (CAN in Automation) 454 Energy Management Systems“. Das ursprünglich für Elektrofahrräder und Elektroleichtfahrzeuge entwickelte Protokoll wurde für die Steuerung von PV-Anlagen angepasst. Es ermöglicht die Kommunikation zwischen den Geräten der PV-Anlage, ihre Steuerung und Diagnose. Das EMS kommuniziert mit den Systembauteilen weiterhin wie bei UESP über den Feldbus CAN (Controller Area Network). Lediglich das übergeordnete anwendungsorientierte Protokoll hat sich geändert und basiert nun auf dem CANopen Standard. Für Verbrauchsmanagement, Datenerfassung und Fernwartung werden Schnittstellenstandards wie z. B. PLC, Mbus und TCP/IP genutzt. Die Vorteile von UESP bleiben erhalten: Die standardisierte Kommunikationsinfrastruktur vereinfacht die Planung und Installation von Photovoltaik-Hybridsystemen, neue Systemkomponenten können nach dem Prinzip „Plug and Play“ eingefügt werden. In der im Forschungsprojekt mit der Firma KACO new energy konzipierten Dorfstromversorgung ermöglicht das neu entwickelte CiA-Kommunikationsprotokoll die herstellerübergreifende Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten.

Merkzettel

Adressen

Koordination Forschung und Entwicklung UESP
Fraunhofer ISE

Industriekoordination UESP
Steca Elektronik GmbH

Projektkoordination Inno-System
KACO new energy GmbH