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Abb. 1: Zwei neue Zähler gemäß SyM²-Standard, jeweils Basismodul mit einem Zusatzmodul.
© Landis+Gyr, EMH metering

Abb. 2: Das Grundmodul des neuen elektronischen Zählers. Ein Klemmsystem ermöglicht einfachen und schnellen Anschluss des Gerätes.
© Landis+Gyr

Abb. 3 Das SyM²-Systemkonzept: setzt neuen Standard und vernetzt alle Akteure entsprechend den Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).
© Landis+Gyr
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Der Zähler wird zum Multitalent

Die neuen Geräte für Gewerbe und Industrie messen nicht nur Verbrauch und Verbrauchsverläufe. Sie liefern zeitlich genaue Daten binär codiert an die Abrechnungsstellen. Sie informieren die Nutzer über lokale Displays oder Internet bzw. Mobilfunk über Verbrauch, Verbrauchsentwicklung und Optimierungsmöglichkeiten. Die Kunden können über Datenerfassungsgeräte vor Ort oder per Internet auf ihr Konto und ihre Verbrauchskurven zugreifen und ihren eigenen Verbrauch beeinflussen. Verbrauch und Kosten werden für Nutzer und Versorger transparent und regelbar. Der Netzbetreiber nutzt die Daten zu Abrechnung, Bilanzierung und Steuerung der Energieflüsse. Diese Smart Meter können außerdem dazu beitragen, die Energieeffizienz beim schwankenden Angebot an erneuerbaren Energien Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen. Darüber hinaus ist der Ausbau zu einem universellen Mess-, Regel- und Abrechnungssystem auch für Gas, Wärme und Wasser möglich.

Modulare Zähler denken mit

Bei den neuen SyM²-Zählern enthält das Basisgerät Grundfunktionen und den eichpflichtigen Teil. Mit bis zu vier zusätzlichen Modulen lassen sich weitere Funktionen nachrüsten, zum Beispiel für die Bereitstellung von Impulsen, Schnittstellen zu anderen Geräten oder Kommunikationseinheiten. Teure Spezialgeräte werden damit überflüssig (Abb. 1).

Das modulare System schöpft auf allen Stufen technisch und wirtschaftlich sinnvolle Rationalisierungspotenziale aus: von Montage über Inbetriebnahme, Wartung bis zu Datenkommunikation und –verarbeitung. Technisch nutzen die neuen Zähler etablierte Standards; wo es erforderlich war, wurden neue Normen und Verfahren entwickelt. Dies gilt für die Mechanik ebenso wie für den Datentransfer. Mit dem neu entwickelten lokalen Datenbus kommunizieren die Module mit dem Basisgerät und untereinander.

Die Datenkommunikation zwischen Zähler, Zentrale sowie Peripheriegeräten erfolgt über die Smart Message Language SML – sowohl über den lokalen Bus als auch zwischen Zähler und Zählerabfragesystem. Verschiedene Messpunkte im Gebäude werden vom Zähler zentral erfasst. Um die Datensicherheit zu gewährleisten, sendet der Zähler seine Daten signiert und binär codiert in einem Paket echtzeitnah über einen geschützten sogenannten VPN-Tunnel zum Netzbetreiber.

Merkzettel

Adressen

Zählung und Energiedaten
EnBW AG

Zähldatenmanagement
E.ON Netz GmbH

TC Zählerwesen, Gerätetechnik
RWE Rhein-Ruhr Netzservice GmbH

Geräte- und Zählerhersteller
Landis+Gyr GmbH

Beratungs- und Softwareunternehmen
Emsycon GmbH

Downloads

Broschüre von SyM²
(10 Seiten, 2,6 MB, PDF)

Produktprospekt der Landis+Gyr AG
(6 Seiten, 618 kB, PDF)

Informationen der dena über Smart Metering
( 3 Seiten, 77 kB, PDF)