Der Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) wurde gestern zum 20. Mal vergeben. Bundespräsident Joachim Gauck überreichte im Leipziger Gewandhaus den Preis an den Mitbegründer der SMA Solar Technology AG, Günther Cramer, und an die Freiburger Forscher Dr. Andreas Bett vom Fraunhofer ISE und Hansjörg Lerchenmüller von der Soitec Solar GmbH. Die Stiftung will mit den Preisträgern aus dem Photovoltaikbereich angesichts der Krise ein Zeichen setzen.
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Abwärme im Niedertemperaturbereich verpufft nicht mehr: Thermoelektrische Generatoren können die Wärmeenergie in Abgasen bis zu einer Temperatur von 300 °C umsetzen. Die Leistung steigt mit der Temperaturdifferenz und reicht, um in künftigen Fabriken die Komponenten drahtloser Sensornetzwerke zu versorgen oder in größeren Einheiten die Restwärme von Kraftwerks-Abluft zu verstromen. Der kleine millimetergroße Energiewandler nutzt als Basismaterial Silizium, das mit einem neu entwickelten Verfahren produziert wird.
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Beim Energiemix der Zukunft sollen die regenerativen Energien langfristig den Hauptanteil stellen. Dies erfordert eine tief greifende Modernisierung der Energieversorgung. Eine Publikation des Bundeswirtschaftsministeriums konkretisiert die nächsten Schritte, die Politik, Wirtschaft und Forschung für die Umsetzung gehen müssen. Im Fokus stehen die Stromnetze, Erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Energieeffizienz und Speichertechnologien. Die größten Herausforderungen für die Forschung sehen die Autoren bei den Speichertechnologien.
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Vier Bundesministerien haben gemeinsam festgelegt, wie sie in den kommenden Jahren Forschung fördern wollen, die zu "einer umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung" beiträgt. Das heute in Berlin verabschiedete 6. Energieforschungsprogramm ersetzt seinen Vorgänger von 2005. Der Plan sieht vor, das Jahresvolumen der Fördergelder der Bundesregierung bis 2014 auf eine Milliarde Euro zu steigern.
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Stromspeicher erhalten in Deutschland wachsende Aufmerksamkeit. Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen sorgt dafür, dass Strom immer seltener gleichzeitig mit dem Verbrauch erzeugt werden kann. Doch welche Energiespeicher sind geeignet, Ökostrom ins bestehende System von Netzen, Kraftwerken und Verbrauchern zu integrieren? Sind Wasserspeicher in Norwegen die Lösung? Was leisten größere Batterien? Antworten auf diese offenen Fragen sucht auch die Bundesregierung
mit der "Förderinitiative Energiespeicher".
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Strom ist in unserer Industrie- und Informationsgesellschaft der wichtigste und zugleich vielseitigste Energieträger. In Deutschland wird er zu etwa 60% in Kraftwerken erzeugt, die mit Braunkohle, Steinkohle oder Erdgas betrieben werden. Das aktualisierte BINE-Basisinfo "Strom aus Gas und Kohle" führt in die Grundlagen dieser fossil befeuerten Kraftwerke ein. Wie funktionieren sie? Welche Verbesserungen bei Effizienz und Emissionen konnten in den letzten Jahren bereits erzielt werden? Was ist in Zukunft noch möglich?
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Elektrischer Strom kommt aus Kraftwerken. Die meisten dieser "Strom-Fabriken" verbrennen Erdgas oder Kohle. Sie wandeln rund um die Uhr Wärme in Strom um. Verbessert man die Kraftwerke in Deutschland um nur einen Prozentpunkt, spart das täglich einen kilometerlangen Güterzug voller Kohle und entlastet so die Umwelt.
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Es gibt bereits mehr als 100 Regionen und meist ländliche Kommunen, die eine nachhaltige Entwicklung auf Basis erneuerbarer Energien vorantreiben. Nach der Erarbeitung individueller Konzepte und Strategien beginnt der langwierige und oft sehr komplexe Weg der Umsetzung. Ein Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums hat diese Regionen seit 2007 konzeptionell und fachlich begleitet. Es wird vom Kompetenznetzwerk deENet und der Universität Kassel durchgeführt und vom Umweltbundesamt beraten. In einer zweiten Projektphase bis 2013 ist eine bundesweite Vernetzung geplant.
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Das Haus der Zukunft ist ein heimliches Kraftwerk: es erzeugt mehr Energie als es verbraucht. Der Überschuss sichert die Elektromobilität der Bewohner oder wird ins Netz eingespeist. Als "Plusenergiehaus mit E-Mobilität" soll diese Idee nun realisiert werden. Das von Dresdner Wissenschaftlern entworfene vollständig recycelbare Haus bietet eine Wohnfläche von 142 m² und produziert mehr Energie als ein 4-Personen-Haushalt sowie der Betrieb von zwei Elektroautos und einem Elektroroller (mit einer jährlichen Fahrleistung von 29.000 km) benötigen. Mit dem Pilotprojekt erreichte das Forscherteam der Technischen Universität Dresden im Februar 2011 den zweiten Preis beim Planungswettbewerb der Forschungsinitiative Zukunft Bau.
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Vor allem Stromnetze auf städtischer oder lokaler Ebene nehmen erneuerbare Energie auf. Um diese bedarfsgerecht mit den entsprechenden Energieerzeugern zu vernetzen, sind intelligente Energiemanagement- und Kommunikationssysteme erforderlich. Unter Leitung des Fraunhofer ISE (Institut für Solare Energiesysteme) entwickelten Wissenschaftler für diesen Zweck eine internetbasierte Kommunikationsplattform.
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