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Anlagensteckbrief Dornat.
© TNC Consulting AG, Schweiz

Performance ratio Dornat.
© TNC Consulting AG, Schweiz

Anlagensteckbrief Hannover.
© Ulrike Jahn, Erlangen

Performance ratio Hannover.
© Ulrike Jahn, Erlangen

Anlagensteckbrief Sehnde.
© Solar Engineering GmbH

Performance ratio Sehnde.
© Solar Engineering GmbH
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Anlagen im Detail

1. Hohe Leistung und einzelne Probleme

Die weltweit erste Photovoltaik-Anlage an einer Lärmschutzwand ist als Schweizer Pionierprojekt seit 1989 in Betrieb. Die Anlage zeigte - von Startschwierigkeiten einmal abgesehen - über viele Jahre sehr gute Erträge und eine hohe Verfügbarkeit. Zwar mussten im Laufe der Jahre 33 Module ersetzt werden (21 verkehrsbedingte Zerstörungen und 12 Module wurden gestohlen), doch erst im 11. Betriebsjahr kam es zu bedeutenden Betriebsunterbrechungen. In den Jahren 2000 und 2001 war die Anlage an insgesamt 286 Tagen wegen verschiedener Wechselrichterdefekte nicht betriebsbereit. Nach fast 10 zuverlässigen Betriebsjahren wurde in 2001 der Wechselrichter dann komplett gegen ein Neugerät ausgetauscht.

2. Kleine Pionieranlage mit Schwächen

Eine typische "frühe" Photovoltaik-Anlage aus dem 1.000 Dächer- Programm steht in Hannover. Die im so genannten S-MAP-Programm durchgeführte Langzeitauswertung zeigt die "Kinderkrankheiten" von Anlagen dieser Generation. Für die Jahre 1994 bis 2000 bestätigt sich der tendenzielle Leistungsabfall "früher" Anlagen (Abb 2). Die nur mäßigen Energieerträge sind zum großen Teil durch die ungenügende Anlagenzuverlässigkeit verursacht. Die zunächst guten PR-Werte verringern sich von Jahr zu Jahr, wobei Störfälle und daraus resultierend oft unnötig lange Betriebs- unterbrechungen das Anlagenergebnis phasenweise drastisch verschlechtern. In neun Betriebsjahren wurde der Wechselrichter siebenmal durch die Installationsfirma ausgetauscht. Doch gelang keine nachhaltige Instandsetzung, die Anlagenleistung sinkt überdie Jahre signifikant.

3. Neue dachintegrierte Anlage

Es handelt sich um eine Photovoltaik-Anlage auf dem Erweiterungsneubau der Gesamtschule KGS Sehnde. Die Module sind in die südlich orientierte Dachfläche integriert. In Bereichen hoher zeitweiser Verschattung wurden Modulimitationen eingesetzt. Die PR-Werte sinken in den Sommermonaten leicht (höhere Modultemperaturen) und fallen im Winter wegen Einbußen im Teillastbetrieb der Wechselrichter etwas stärker ab. Vor allem aber der Strang 7 wird von November bis Februar stark abgeschattet. Doch die Anlage zeigt insgesamt sehr gute Leistungswerte und eine 100%ige Zuverlässigkeit.

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