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Fazit und Ausblick

Der Markt für Fenster mit hohem Wärmeschutz hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Ende der neunziger Jahre waren nur einige wenige Anbieter präsent, heute sind es 30-40. Die Stückzahlen stiegen parallel dazu an. Aktuell hat die Branche wegen der schwachen Baukonjunktur Probleme. Die Ausnahme bildet der Sanierungsmarkt. Erfahrungen zeigen, dass für eine erfolgreiche Gebäudesanierung unmittelbar die bestmögliche Fensterqualität eingesetzt werden sollte. Änderungen an der Fassade – z.B. das Anbringen eines WDVS – sind dabei zu berücksichtigen, denn eine nachträgliche Versetzung der Fenster ist teuer und oft bauphysikalisch unsinnig. Die dargestellten Forschungsarbeiten bieten dazu wichtige baupraktische Erkenntnisse. So ermöglicht z.B. erst eine optimale Einbauposition die vollständige Nutzung der hohen Fensterqualität.

Fensterverglasungen konnten in der letzten Dekade entscheidend verbessert werden, die Rahmenkonstruktionen haben diesen Qualitätssprung in den letzten Jahren vollzogen. Technologische Entwicklungsspielräume bestehen v.a. noch im Bereich der Rahmendämmung. Im Markt scheint der Trend hin zu rationelleren Produkten zu gehen. So bieten große Hersteller bereits heute komplette Systemlösungen an, d.h. vorgefertigte und an die baulichen Anforderungen angepasste Lösungen, die z.B. den Rahmen überdämmen. Also WDVS und Fenstersystem Hand in Hand. Voraussetzung dafür ist die produktbezogene Zusammenarbeit der beteiligten Gewerke. Eine nicht einfache Aufgabe, denn insbesondere in der Altbausanierung bestehen je nach Objekt sehr individuelle Anforderungen an Fenster und Fassaden.

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Forschungspartner
Passivhaus Institut

Forschungspartner
BTU Cottbus

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