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Themeninfos  – Energieforschung kompakt

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Unterschiedliche Speichertypen in Bau und Erprobung: Der Heißwasser-Wärmespeicher in Friedrichshafen (12.000 m³ Speichervolumen) dient im Endausbau der Versorgung von bis zu 570 Wohneinheiten des Neubaugebiets Wiggenhausen (oben).
Neue Konzepte für saisonale Wärmespeicher
Themeninfo I/2001

Unterschiedliche Speichertypen in Bau und Erprobung: Der Kies-Wasser-Wärmespeicher in Chemnitz (8.000 m³) dient im Endausbau der Versorgung von Gebäuden des Technologie- und Gewerbeparks "Solaris" (unten).

Langzeit-Wärmespeicher und solare Nahwärme

Die realisierten Pilotanlagen bestätigen die technische Machbarkeit solarthermischer Langzeitwärmespeicherung. Die solaren Nutzwärmekosten von Anlagen mit saisonalem Wärmespeicher liegen derzeit jedoch noch weit über den Wärmegestehungskosten aus fossilen Energieträgern. Die Techniken der saisonalen Wärmespeicherung müssen weiterentwickelt und erprobt werden, um die derzeit noch zu hohen Systemkosten zu reduzieren.

Die zeitliche Verschiebung von Solarstrahlungsangebot und Heizwärmebedarf in Mitteleuropa hat dazu geführt, dass Solarenergie vor allem für die Trinkwassererwärmung von Frühjahr bis Herbst genutzt wird. Große Solaranlagen mit saisonalen Wärmespeichern haben die Aufgabe,  Solarwärme auch für die Raumheizung  im Winter zur Verfügung zu stellen. Saisonale Wärmespeicher sind die zentralen Bausteine der solar unterstützten Nahwärme. Neben Heißwasser-Wärmespeichern aus Beton oder glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK) wurden drei weitere Bautypen entwickelt und erprobt: Kies-Wasser-, Erdsonden- und Aquifer-Wärmespeicher. Für jedes dieser vier Speicherkonzepte existiert mindestens eine Pilotanlage.

Seit 1993 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) getragene Programm "Solarthermie-2000" den Bau von Pilot- und Demonstrationsanlagen. Die Begleitforschung sowie die Auswertung des mehrjährigen Messprogramms werden in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen vom Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik der Universität Stuttgart durchgeführt. Die Erfahrungen aus Planung und Realisierung der Projekte sollen zur Weiterentwicklung und Kostenreduzierung führen. Ziel ist es, beteiligten Partnern und Baufirmen sowie künftigen Investoren technisch ausgereifte und langfristige wirtschaftliche Lösungen zu demonstrieren.

Den vollständigen Text des 12-seitigen Themeninfos „Langzeit-Wärmespeicher für solare Nahwärme“ (I/2001) lesen Sie in dem PDF-Dokument.

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