Hoch, weit, tief und rau - so beschreibt die Forschungsinitiative RAVE selbst die typischen Herausforderungen der Offshore-Windenergie. In Deutschland werden weit draußen vor der Küste in den nächsten Jahren Dutzende großer Windparks in Nord- und Ostsee entstehen, die 2020 bereits mehr als ein Drittel der installierten Windenergieleistung ausmachen sollen. Damit leisten die seegestützten Windparks dann einen zentralen Beitrag zu den von der deutschen Energiepolitik für 2020 angestrebten 35% Strom aus erneuerbaren Energien.
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Neue Entwicklungen machen es möglich: Solarstrom kann immer günstiger produziert werden. Die Solarbranche ist nahe daran, die sogenannte Grid Parity zu erreichen, was bedeutet, dass die Erzeugung von Solarstrom nicht mehr teurer ist als der aktuelle Verbraucherpreis. Forscher stellen Solarzellen mit immer höheren Wirkungsgraden vor, Rekordleistungen werden, kaum aufgestellt, schon überflügelt. Die Kette von Erfolgen ist eines der deutlichsten Indizien für die rasanten Fortschritte bei der Photovoltaik.
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Die Vakuumdämmung wurde in den letzten Jahren in verschiedenen Forschungsprojekten für den Einsatz im Bauwesen erprobt, getestet und weiterentwickelt. Im Jahr 2008 erhielten die ersten Vakuum-Bauprodukte ihre bauaufsichtlichen Zulassungen. Verschiedene Forschungsinstitute und Unternehmen arbeiten intensiv an weiteren Verbesserungen der Technologie. Heute stehen Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung im Fokus sowie die Überprüfung kommerzieller Anwendungen in der Baupraxis.
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Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen - brauchen wir die im 21. Jahrhundert noch, dem Kommunikations- und Informationszeitalter? Neue Kraftwerksprojekte oder Stromtrassen stoßen häufig auf Skepsis und Protest. Dabei hat eine sichere Stromversorgung für unsere moderne Gesellschaft eine ähnliche Bedeutung wie der Blutkreislauf für den menschlichen Körper. Strom muss auch möglichst preiswert und umweltfreundlich sein.
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Hoch effiziente Neubauten gibt es inzwischen viele - zumindest auf dem Papier. Ob ein Gebäude sein Effizienzpotenzial ausschöpft oder vergeudet, entscheidet jedoch erst der Gebäudebetrieb. Doch die nötige Aufmerksamkeit für diese Phase fehlt. In der Regel findet mit der Schlüsselübergabe ein Schnitt statt: Architekten und Energieplaner haben Zielwerte vorgegeben, sie tatsächlich zu erreichen bleibt anderen überlassen - oder gerät gar völlig aus dem Blickfeld.
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Lässt sich Wärme - oder Kälte - direkt in Wänden und Decken speichern? Kann man Wärme exakt auf dem Temperaturniveau speichern, auf dem sie später genutzt werden soll? Und lässt sich der Wärmespeichereffekt zeitlich und in seiner Intensität dosieren? Die Antwort lautet eindeutig: Ja - mit Materialien, die Wärme latent speichern, das heißt auf einem definierten Temperaturniveau und in hoher "Konzentration".
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Beim Thema Solarkollektoranlagen dreht sich bislang alles um die kleinen Standard- Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Wir möchten hier den Fokus auf die vielen großen Gebäude lenken - und auf die Möglichkeit, diese mit solarer Wärme zu versorgen. Auf vielen Mietshäusern und Wohnsiedlungen, auf Hotels, Wohnheimen, Krankenhäusern und Gewerbegebäuden sind große Dachflächen ungenutzt, aber auch Fassaden und Balkonbrüstungen oder Dächer von Nebengebäuden wie Garagen stehen als Flächen für die Wärmeversorgung zur Verfügung.
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Lassen sich Gebäude mit Umweltenergie kühlen? Ja - mit Hilfe von thermoaktiven Bauteilsystemen. Auf herkömmliche Kältemaschinen kann verzichtet werden, wenn Gebäude architektonisch und bauphysikalisch energieoptimiert geplant und gebaut sind.
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Heute nimmt die Öffentlichkeit das Thema "Schule" aufmerksamer wahr als noch vor einigen Jahren. Pädagogische Fragen, wie die PISA-Studie oder Ganztagskonzepte, machen Schlagzeilen. Auch die Schulgebäude geraten stärker ins Blickfeld. Mittlerweile sind viele Schulträger motiviert, ihre Gebäude Schritt für Schritt auf einen zeitgemäßen Baustandard zu bringen. Erfahrungen aus realisierten Schulsanierungen zeigen, dass dabei der Energieverbrauch um mehr als 50% gesenkt werden kann.
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Die Kosten für Photovoltaik-Anlagen sind in den letzten 15 Jahren enorm gesunken - eine Erfolgsstory für die den Markt beherrschenden Silizium-Wafer-Solarzellen. Diese Entwicklung lässt sich nicht beliebig fortschreiben. Es sind also grundlegende Innovationen gefragt: Nur mit extrem produktiven Fertigungsverfahren und neuen Konzepten zur Material- und Energieeinsparung wird man auf dem Feld der Photovoltaik-Anlagen entscheidend weiterkommen.
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