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Konzepte für die Langzeit- Wärmespeicherung im Vergleich.
© Aus Profi- Info I/01
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Grosse Wärmespeicher

Die effiziente Wärmespeicherung über Wochen und Monate setzt sehr niedrige Wärmeverluste voraus. Kleinere Speicher kommen dafür bereits wegen des ungünstigen A/V- Verhältnisses nicht in Betracht. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden verschiedene Konzepte mit Großspeichern entwickelt und in Gebäuden mit ganzjährig hoher Wärmenachfrage (z. B. Krankenhäusern) bzw. in Nahwärmenetzen für Wohnsiedlungen erprobt. Als Energiequelle dienen z. B. Solarwärme in Kombination mit fossilen Kesseln (solarunterstützte Nahwärme) oder Blockheizkraftwerke.

Für die Speicherung über Monate hinweg (saisonale Speicher) werden unterschiedliche Speicherkonzepte (Abb. 6) in Pilotprojekten erprobt. Als Speicher wurden eigens erbaute Hochbehälter ebenso eingesetzt wie ins Erdreich integrierte Systeme. Andere Konzepte nutzen Grundwasservorkommen (Aquifere) oder auch Erdschichten als natürliche Wärmespeichermedien. Die Pilotprojekte zeigten, dass eine Langzeit- Wärmespeicherung den solar erzeugten Wärmeanteil von Siedlungen auf über 50% steigern kann. Allerdings liegen die Kosten mit 75 – 450 Euro pro m³ Wasseräquivalent noch zu hoch für einen wirtschaftlichen Betrieb. Die Forschung arbeitet derzeit an verschiedenen Strategien zur weiteren technischen und wirtschaftlichen Optimierung der Systeme.

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