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Weitere Energiequellen der Meere

Nicht nur Meeresströmungen, auch andere Energiereservoirs der Meere können in Zukunft genutzt werden. Ein großes Potenzial wird der Wellenkraft beigemessen. Bis zu 30% des Strombedarfes in Irland und Großbritannien könnten küstennahe Wellenkraftwerke decken, besagt eine Studie. Verschiedene Prototypen, sowohl auf See als auch an der Küste, wurden bereits mit Mitteln der Europäischen Union gebaut. Nachteil dieser Anlagen ist, dass die Stromerzeugung witterungsabhängig und damit weniger planbar ist als bei Strömungskraftwerken. Zudem müssen sie der rauen See standhalten.

Auch die Temperaturunterschiede zwischen Oberflächen- und Tiefenwasser – sie können 25 Kelvin betragen – können zur Energieerzeugung mit sogenannten OTEC-Kraftwerken (Ocean Thermal Energy Conversion) genutzt werden. Kleinere Prototypen wurden bereits entwickelt.

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