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Standortwahl

Wichtigstes Kriterium für die Eignung des Standortes war die Strömungsgeschwindigkeit. Sie sollte mindestens 2-3 m/s im Strömungsmaximum betragen und möglichst gleichmäßig verlaufen. Solche Bedingungen finden sich bevorzugt an Landspitzen und Meeresbuchten, zwischen Inseln und in Meerengen. Oft liegen geeignete und ungeeignete Standorte dicht beieinander. Verworfen wurden Standorte mit sensibler Umwelt und auch mögliche Konflikte mit anderen See-Nutzern (z. B. Fischerei und Seefahrt) mussten berücksichtigt werden.

Die maximale Meerestiefe bei Flut war auf 25 m begrenzt, damit die Anlage noch mit angemessenem Aufwand im Meeresboden verankert werden kann. Damit der Rotor immer getaucht bleibt, sollte die minimale Tiefe bei Ebbe rund 15 m betragen. Aus Kostengründen werden küstennahe Standorte bevorzugt, insbesondere wenn die Anbindung an ein ausreichend starkes Netz ortsnah möglich ist.

Für die Pilotanlage konnte ein geeigneter Standort 2 Kilometer vor der britischen Küste in einer Meerenge südlich von Wales und 100 Kilometer westlich von Bristol gefunden werden.

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Adressen

Projektleitung
ISET, Uni Kassel

Kooperationspartner
LTi ReEnergy GmbH