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Typische Leistungsabgabe während eines Ebbe-Flut-Zyklus.
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Betriebserfahrungen

Wie bei den meisten Prototypen mussten zahlreiche kleinere Probleme gelöst werden, bis die Anlage in Betrieb gehen konnte. Der Probebetrieb verlief dann aber weitgehend problemfrei. Lediglich eine Getrieberevision führte zu einer längeren Betriebsunterbrechung. Teile des Getriebes wurden ausgetauscht. Bei den Wartungsarbeiten zeigten sich die Vorteile der Hebeeinrichtung sowie des bordeigenen Krans.

Stromerzeugung

Der Rotor erzeugte durch Randeffekte im Strömungsfeld im Mittel rund 25% mehr Energie, als in Computermodellen ohne Berücksichtigung dieser Effekte vorhergesagt. Die Tidenströmung war hingegen etwas geringer als erwartet, so dass die Spitzenleistung mit 290 kW knapp unter der geplanten Leistung von 300 kW lag (Abb 7).

Bewuchs und Korrosion

Die Rotorblätter und die Nabe weisen bisher keinerlei Bewuchs auf. Sie sind durch spezielle Anstriche geschützt. Auf dem unbehandelten Heberahmen haben sich kleine Muscheln angesiedelt und der Stahlturm ist unterhalb der niedrigsten Wasserlinie mit Algen bedeckt. Insgesamt ist die Anlage jedoch überraschend gering bewachsen. Die Struktur wird durch Opferanoden wirkungsvoll vor Korrosion geschützt.

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Adressen

Projektleitung
ISET, Uni Kassel

Kooperationspartner
LTi ReEnergy GmbH