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Was ist ein Erfolg?

Energieprojekte an Schulen sind so verschieden wie die Menschen, die sie durchführen, und die Schulgebäude. Schulleitungen, Lehrer, Schüler, Hausmeister und Kommunen arbeiten aus ganz unterschiedlichen Motiven mit. Erfolg bedeutet auch an jeder Schule etwas anderes: Einerseits sind hohe Einsparquoten das Ziel. Andererseits sind auch Aktivitäten und Kenntnisse der Schüler ein wichtiges Ergebnis, auch wenn wegen guter Gebäudesubstanz der Energieverbrauch nur mäßig gesunken ist. Jedes Projektteam muss seine Kriterien für den Erfolg individuell festlegen. Energiesparen an Schulen erfordert naturwissenschaftliche Kenntnisse, soziale Kompetenz und durchdachte Kommunikation. Es bietet beste Voraussetzungen für fächerübergreifendes Lernen.

Die Erfahrungen aus vielen Orten zeigen, dass diese Projekte Schülern viel Spaß machen und sehr motivierend wirken können. In der Außenwirkung tragen sie zum Profil einer Schule bei; angesichts sinkender Schülerzahlen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Hilfestellung vor Ort können z. B. Energieberatungsstellen der Verbraucherverbände und der Energieversorger sowie Mitarbeiter von Hochbau- und Umweltämtern geben. Fachlich ist auch eine Zusammenarbeit mit der lokalen Agenda-21-Gruppe interessant. In vielen Bundesländern und Kommunen sind in den letzten Jahren erfolgreiche Projekte durchgeführt, ausgereifte Informationsmaterialien erarbeitet und Workshops eingerichtet worden.

Eine Auswahl der Broschüren und Internetangebote ist unten genannt. Im BINE- Internetangebot (s. u.) ist ein ausführliches Literaturverzeichnis und eine Linkliste zu Schulenergieprojekten eingestellt, in die weitere Beispiele gerne aufgenommen werden. Ein bundesweiter Erfahrungsaustausch von Länderinstitutionen, die in diesem Bereich arbeiten, hat im Januar 2000 begonnen. Nähere Informationen hierzu kann die Energieagentur NRW geben.

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