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Normierte Heizenergieverbräuche von 1.126 Schulen. Das arithmetische Mittel liegt bei 117 kWh/(m²a), der 25%-Richtwert bei 56 kWh/(m²a).
© ages GmbH, Verbrauchskennwerte 1996

Normierte Stromverbräuche von 861 Schulen. Das arithmetische Mittel liegt bei 13 kWh/(m²a), der 25%-Richtwert bei 4 kWh/(m²a).
© ages GmbH, Verbrauchskennwerte 1996

Wärmeverluste eines Schulgebäudes.
© Gertec
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Energieverbraucher Schule

Jede Bauepoche hat auch ihre Schulgebäude hinterlassen, z. B. Gründerzeitbauten, Nachkriegsgebäude, Stahlbetonbauweise und industrielle Plattenbauten. Diese Gebäude unterscheiden sich z. B. in Bezug auf Wärmebedarf, Tageslichteinfall und Heizungsanlagen im Energieverbrauch erheblich. Großen Einfluss haben auch Schulkonzepte, z. B. Ganztags- Betrieb, und weitere Gebäudenutzer (Volkshochschule, Vereine). Von diesen unterschiedlichen Voraussetzungen kann sich kein Energieprojekt freimachen und bei Vergleichen zwischen Schulen muss man dies berücksichtigen. Die Abb. 2 und 3 sind eine Orientierungshilfe zur Bewertung der eigenen Ergebnisse. In dieser Untersuchung sind die Daten von Schulen mit niedrigen Verbräuchen überrepräsentiert, da sie häufiger über genaue Verbrauchsstatistiken verfügen. Als gutes Ergebnis gilt, wenn der Energieverbrauch einer Schule innerhalb der besten 25% (Richtwert) liegt.

Die Abb. 4 zeigt, wo die Wärmeverluste eines typischen Schulgebäudes liegen. Beim Energieverbrauch einer Schule entfallen 85% - 95% auf die Heizung und 5% - 15% auf den Strom; zu den Energiekosten trägt die Wärme 60% - 80% bei und der Strom 20% - 40% (Stand 1999).

basisEnergie Nr. 05:
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