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Abb. 6: Schematischer Aufbau von Vakuumisolierglas
© ZAE Bayern, Würzburg
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Vakuumisolierglas: Ideal für den neuen Rahmen

Ziel des vorgestellten Forschungsprojektes war es unter anderem einen Rahmen zu entwickeln, der die Vorteile des Vakuumglases optimal nutzt. Das „Kernstück“ dieser Verglasung (vgl. BINE-Projektinfo 01/2008) befindet sich im Scheibenzwischenraum:

Durch Evakuierung fehlt hier das Medium, das Wärme von der Innen- zur Außenscheibe transportiert. Um dies zu erreichen, wird der Druck in diesem Bereich auf unter 10-3 hPa gesenkt. Nur so ist es möglich, den Wärmetransport des Restgases auf Werte von weniger als 0,1 W/m²K zu reduzieren und einen Wärmedurchgangskoeffizienten für die Verglasung von 0,5 W/m²K zu erreichen. Den atmosphärischen Druck nehmen die Stützen auf. Der Randverbund verbindet zwei 3 bis 4 mm dicke Scheiben mit einer niedrig-emittierenden Schicht (low-ε-Schicht).

Mit einem Glasabstand von etwa 0,7 mm ist diese Verglasung deutlich schlanker als heute übliche Zweifachverglasungen. Trotzdem bleibt beim Vakuumisolierglas die Schwachstelle der Randverbund aus Metall, der eine Wärmebrücke bildet. Mit marktgängigen Fensterprofilen konnte dieses Problem bisher nicht bewältigt werden. Eine Lösung bietet der neu entwickelte Rahmen. Denn der hohe Glaseinstand verhindert, dass der Taupunkt am Glasrand unterschritten wird.

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