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Prototyp des Zeolith-Heizgerätes.
© Vaillant GmbH, Herr Marx, Remscheid
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Resümee und Ausblick

Während in der Schweiz über 30% der Häuser mit Wärmepumpen beheizt werden, ist die Wärmepumpe in Deutschland noch wenig vertreten. Dennoch ist der Trend unübersehbar. Waren es 1995 nur gut 1% der privaten Bauherren, die sich für eine Wärmepumpe als Heizsystem entschieden, sind es heute bereits etwa 4%. Andererseits steht die Wärmepumpe hier in Konkurrenz zu anderen effizienten Heizsystemen, insbesondere der Gasbrennwerttherme – bei häufig höheren Investitionskosten. Das Verlegen von Erdregistern oder die Bohrungen für eine Erdsonde schlagen dabei besonders zu Buche. Wärmepumpen mit Sorptionstechnik wie das Zeolith-Heizgerät oder die Diffusionsabsorptions-Wärmepumpe können in Zukunft dem Wärmepumpenmarkt neue Impulse verleihen.

In der Mehrzahl kann auf erdgekoppelte und damit kostenintensive Wärmetauschersysteme verzichtet werden. Ein Luft-Sole-Wärmeübertrager auf dem Dach wird in der Regel genügen. Die avisierten Wirkungsgrade – die reine Brennwertgeräte deutlich übertreffen sollen – und die damit verbundene Energieeinsparung und Umweltfreundlichkeit werden einen weiteren Wettbewerbsvorteil bieten. Dies bestätigt auch die Ankündigung der Jury Umweltzeichen, dass mit Beginn 2005 die Hersteller von gasbefeuerten Absorptions- und Adsorptionswärmepumpen den „Blauen Engel“ für ihre Produkte beantragen können. Seit Januar 2004 wird das Zeolith-Heizgerät in einem Feldversuch in Ein- und Zweifamilienhäusern unter realen Betriebsbedingungen getestet. Ende 2005 soll eine Pilotserie gefertigt werden.

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(12 Seiten, 287 kB)

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