.

Investitionskosten für realisierte Wärmespeicher-Konstruktionen (volumenbezogen; inkl. Planung, ohne MwSt.).
8 / 8

Fazit und Ausblick

Das Energieversorgungssystem am Berliner Spreebogen wurde in den Jahren 1997 bis 2003 geplant, errichtet und schrittweise in Betrieb genommen. Es ermöglicht die Erzeugung von 82% des benötigten Stroms und von ca. 90% der jährlich erforderlichen Heizwärme in Kraft-Wärme-Kopplung mit BHKW. Aus dem Kältespeicher, d.h. aus der winterlichen Umgebungskälte und der Wärme-Kälte-Kopplung der Wärmepumpen werden 60% des sommerlichen Bedarfes der Gebäudekühlung gedeckt.

Die bisherigen Betriebsergebnisse der beiden Untergrundspeicher zeigen die Machbarkeit der Wärme- und Kältespeicherung in Aquiferen im Rahmen eines komplexen Anlagenkonzepts. Die Zielwerte, v.a. für Leistungen, Rückfördertemperaturen und Rückgewinnungskoeffizienten wurden im Wesentlichen erreicht. Die im Zuge der Einfahrphase bei unterirdischen Speichern grundsätzlich nötigen Optimierungsmaßnahmen werden weitere Verbesserungen erbringen. Dazu kommt: Diese Technologie ermöglicht eine deutliche Senkung der Investitionskosten für den Speicherbau.

Merkzettel

Adressen

Wissenschaftliche Begleitung
Justus-Liebig Universität Gießen

Projektleitung, Koordinierung
Geothermie Neubrandenburg GmbH

Forschung/Entwicklung, Testverfahren Wasserchemie
Leuphana Universität Lüneburg

Forschung/Entwicklung, Testverfahren Wasserchemie
Universität Stuttgart, ISWA