Anwendungspotenziale
Mit optisch kaum wahrnehmbaren Stützen, exzellenten Dämmeigenschaften sowie in unterschiedlichen Glas-Aufbauten (Float, ESG, VSG) soll Vakuumglas bereits in wenigen Jahren marktreif sein. Von Neubauten (Niedrigenergie- und Passivhäuser) über sanierte Altbauten, Leichtglaskonstruktionen bis hin zu Fahrzeugen und Kühlgeräten könnte das Einsatzspektrum reichen.
Das Forschungsprojekt konzentriert sich aktuell auf die Entwicklung von Vakuumverglasungen für Fassadensysteme und Überdachungen. In beiden Bereichen gibt es noch keine auf dem Markt erhältlichen Rahmenkonstruktionen, die die Vorteile des Vakuumglases optimal nutzen könnten.
Im oben beschriebenen Forschungsprojekt HWFF liegt eine Konstruktion mit einem Uf-Wert für den Rahmen von 0,8 W/m²K vor. Die Dämmwerte sind mit denen der Verglasung in Passivhäusern vergleichbar. Der Systemaufbau von 90 mm ist jedoch wesentlich schlanker als von in Passivhäusern verwendeten Aufbauten mit einer Breite von 110 bis 130 mm.
In Zukunft soll Vakuumglas auch als Sonnenschutzverglasung sowie Verbundsicherheitsglas erhältlich sein. Kombinationen dieser Verglasung mit anderen Scheiben oder Platten sind ebenfalls von Interesse. So wird etwa im Bereich der Solarthermie über eine mögliche Anwendung von Vakuumisolierglas nachgedacht. Dieses könnte als hochwärmedämmende Abdeckscheibe im Kollektor dienen und so die Effizienz erhöhen.
Adressen
Projektkoordination
Glaser FMB GmbH & Co. KG
Projektleitung + Flachglastechnologie
Grenzebach Maschinenbau GmbH
Werkzeugmaschinen
FHR Anlagenbau GmbH
Werkzeugmaschinen
Schunk Sonosystems GmbH
Glasveredelung
Roto Frank Bauelemente GmbH
Downloads
Adressen
(1 Seite, 51 kB)
Literaturliste zum Thema
(1 Seite, 30 kB)
Fachartikel zum Projekt
(8 Seiten, 187 kB)


