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Tiefkühlung in Supermärkten

Bei derzeit etwa 25.000 Lebensmittelgeschäften stellt die Gewerbekühlung einen großen Markt dar. Große Lebensmittelgeschäfte haben einen Kältebedarf für die Tiefkühlung von Lebensmitteln, der mehrere hundert kW betragen kann. Die Tiefkühltheken werden in der Regel durch Kompressionskältemaschinen gekühlt, bei denen der Verdichtungsprozess zentral in einem Maschinenraum erfolgt. Das kondensierte Arbeitsmittel wird über Rohrleitungen in den Verdampfer der Kühltheke geleitet.

Für in Tiefkühltheken gelagerte Produkte muss eine Temperatur von -18 °C gewährleistet werden. Das für diese Temperaturbereiche gut geeignete aber umweltschädliche FCKW R22 wurde durch Kältemittel- Gemische oder durch sogenannte natürliche Kältemittel wie Ammoniak oder Propan ersetzt. Kältemittel- Gemische haben auch ein Treibhauspotenzial und bei einigen ändert sich bei Leckagen das Mischungsverhältnis, sodass nicht problemlos nachgefüllt werden kann. Natürliche Kältemittel wie Propan oder Ammoniak haben diese Nachteile nicht. Ihre Brennbarkeit bzw. Toxizität erfordert jedoch eine aufwändige Sicherheitstechnik.

Die Leistungsdaten des entwickelten Prototyps zeigen, dass Stirling- Kältemaschinen eine geeignete Alternative darstellen und herkömmlichen Systemen in Teilbereichen sogar überlegen sind. Aufgrund geringer Stückzahlen sind sie wirtschaftlich noch nicht konkurrenzfähig. Dies kann sich aber ändern, wenn die Produktionszahlen aufgrund zahlreicher Tieftemperaturanwendungen steigen.

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