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Abb. 2: Gesamtenergiekonzept des Schul- und Sportzentrums nach der Sanierung mit Be- und Entladeschema
© Pfeil & Koch ingenieurgesellschaft GmbH & Co
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Am Startpunkt: Gebäude im 60er-Jahre Flair

Das am Ortsrand gelegene Schul- und Sportzentrum besitzt die typische Struktur und Architektur der sechziger Jahre. Größtes Gebäude ist die Grund- und Hauptschule mit einer Bruttogeschossfläche (BGF) von 4.150 m². Die im Gebäude befindliche Heizzentrale versorgte von Anfang an weitere Gebäude des Schulzentrums über ein Nahwärmenetz mit Wärme aus einem Gas- und zwei Ölkesseln. Die weiteren Gebäude des Schulzentrums, die über die Nahwärme versorgt wurden, sind eine Wettkampfsporthalle, ein Hallenbad sowie ein Feuerwehrhaus. Außer wenigen Maßnahmen zum Bauerhalt gab es bis 2001 keine weiteren Modernisierungen an der thermischen Hülle. Die Bausubstanz verschlechterte sich und die Anzahl der Reparaturen an der Gebäudetechnik stieg. Diese war in allen Gebäuden Erstausrüstung, sodass die technische Lebensdauer weit überschritten war. Das Alter der Gebäude und ihre Bauweise im Stil der sechziger Jahre trugen dazu bei, dass die Energieverbräuche sehr hoch waren. Ursachen waren ein ungenügender Wärmeschutz mit vielen Wärmebrücken, wie etwa luft- und schlagregendurchlässige Fenster mit hohen Wärmedurchgangskoeffizienten für Rahmen und Verglasung. Heizkörper standen zum Teil vor Verglasungen. Die durchfeuchtete Dämmung der Flachdächer steigerte den Energieverbrauch zusätzlich. Der Gaskessel war seit 2001 defekt. Die Ölkessel (je 750 kW) stammten aus dem Jahr 1970.

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