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Übersicht aktueller Dampfnetzumstellungen.
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Vorbild für andere Dampfnetze

Das Münchener Pilotprojekt hat andere große Dampfnetzbetreiber im In- und Ausland motiviert, über die Dampfnetzumstellung und die Umsetzung der neuen Umstellmethode nachzudenken. In Salzburg wurde 2002/2003 ein Umstellungskonzept auf der Basis der neuen Methode entwickelt und bereits ab 2005 umgesetzt. Besondere Motive waren die dortige Hochwasserproblematik der Salzach und die Absicht, verstärkt Abwärmequellen in die Wärmeversorgung zu integrieren. In Deutschland gibt es laut Arbeitsgemeinschaft Fernwärme (AGFW) ca. 100 Dampfnetze mit etwa 1.300 km Trassenlänge. Parallel zu den ersten Umstellungsschritten in München wurde die Übertragbarkeit auf andere Dampfnetze anhand der Beispiele Ulm, Dortmund und Würzburg untersucht. In jedem der 3 Netze wurden dafür Ansätze gefunden, meist wurden jedoch ungünstigere hydraulische Verhältnisse bei den Kondensatnetz-Durchmessern vorgefunden. Dies führt dazu, dass wesentlich mehr Verstärkungsleitungen als in München zu bauen sind. Günstiger war in anderen Netzen, dass die Kondensatleitungen meist aus Stahl verlegt waren, so dass deutlich höhere Drücke im Rücklauf möglich sind.

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"Kondensatwirtschaft"
(Basisinformation, 1 S., 15 kB)

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(EuroHeat&Power, 4 S., 1,3 MB)

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(SWM, 2 S., 925 kB)

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