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Altersbedingte Sanierungen und Neubauten erfolgen nicht mehr in teurer Haubenkanaltechnik…
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…sondern kostengünstiger mit erdverlegten Kunststoffmantelrohren
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Ausgangssituation, Ziele

In der Vergangenheit wurden bereits mehrfach kleinere Dampfnetze, z.B. in Braunschweig, Leipzig und Baden-Baden, auf Heißwasser umgestellt, dabei wurden jedoch stets neue Heißwassernetze gebaut. Diese Vorgehensweise hätte für das Münchener Innenstadtnetz enorm hohe Baukosten verursacht. Zudem wurde im Rahmen eines vorgeschalteten Forschungsprojekts nachgewiesen, dass das Münchener Dampfnetz nur durch weitere Nutzung der vorhandenen Dampf- und Kondensatleitungen wirtschaftlich und in überschaubarem Zeitraum auf Heißwasser umgestellt werden kann. Das Investitionsvolumen wird deutlich reduziert und optimierte Wärmeerzeugungskapazitäten aus der Kraft-Wärme-Kopplung frühzeitig nutzbar. Insgesamt stellt eine solche Dampfnetzumstellung bislang technisches Neuland dar. Aufgrund der vielfältigen Auswirkungen auf alle Bereiche eines Fernwärmesystems – von der Erzeugung über die Verteilung bis zu den Kunden – ist ihr Erfolg keinesfalls garantiert.

Ziele einer Umstellung dampfbetriebener Fernwärmenetze auf Heißwasser:

  • niedrige Netztemperaturen
  • kostengünstigere Wärmeerzeugung
  • effizientere Stromerzeugung durch niedrigere Turbinen-Entnahme-Parameter
  • Entfall der Kondensatwirtschaft
  • Reduzierung der Wärmeverluste
  • günstigere Ersatzinvestitionen (Kunststoffmantelrohre) und Neubau
  • niedrige Betriebskosten

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Ausführende Ingenieure
GEF Ingenieur AG

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"Kondensatwirtschaft"
(Basisinformation, 1 S., 15 kB)

Fachartikel zum Thema
(EuroHeat&Power, 4 S., 1,3 MB)

Kundeninfo
(SWM, 2 S., 925 kB)

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