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Wind ist Sonnenenergie. Die Sonne erwärmt die Erdoberfläche und die darüber liegenden Luftmassen. Über stark erwärmten Regionen steigt die Luft auf und es entstehen Tiefdruckgebiete, während Hochdruckgebiete sich in kühleren Regionen bilden. Luft strömt von Hoch- zu Tiefdruckgebieten – es entsteht Wind.
© Nordex AG

Biomasse – pure Energie.
© Energieagentur NRW
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Erneuerbare Energien

Viele Energieträger auf der Erde sind nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie. Kohle ist in der Vergangenheit im Laufe mehrerer hundert Millionen Jahre aus den abgestorbenen Pflanzen versunkener Wälder entstanden. Erdöl und Erdgas entstanden vor allem durch Zersetzung von Kleinstlebewesen in den ehemaligen Meeren. Diese fossilen Energieträger gehören jedoch zu den Nicht-Erneuerbaren Energien. Nach ihrer Verbrennung im Kraft- oder Heizwerk stehen sie nicht mehr zur Verfügung – sie regenerieren sich nicht, sie sind entwertet.

Dagegen stehen die so genannten erneuerbaren Energien in nahezu unerschöpflichem Maße zur Verfügung, weil mit dem Sonnenlicht permanent neue Energie in das „System“ Erde einstrahlt. Die Sonne hat noch eine Lebensdauer von ca. 5 Milliarden Jahren. Solarstrahlung kann in Strom (Photovoltaik) oder Wärme (Solarthermie) umgesetzt werden. Windenergie, Wasserkraft und Biomasse (Holz, Energiepflanzen) sind ebenfalls Sonnenenergie in verwandelter Form. Auch sie stehen zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Nicht solaren Ursprungs sind die Wärme im Erdinneren (Geothermie), die Kernenergie und die Gezeitenenergie.

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