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Abb. 9: Kraftwerke für unterschiedliche Nachfragesituationen (* Jahreshöchstlast = Der Tag des Jahres mit der höchsten Stromnachfrage; bei uns meist im Januar)
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Abb. 10: Tagesprofil der Stromnachfrage an einem Werktag. Lastspitzen fallen meist am Vormittag (ca. 8 – 10 Uhr) und am Nachmittag (16 – 18 Uhr) an.
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Vom Kraftwerk zum Stromnetz

Elektrischer Strom lässt sich bisher in großen Mengen nicht speichern. Er muss in dem Moment erzeugt werden, in dem er von Verbrauchern nachgefragt wird. Diese Nachfrage weist erhebliche tages- und jahreszeitliche Schwankungen auf. Deswegen werden im Stromnetz verschieden spezialisierte Kraftwerke vorgehalten.

Grundlastkraftwerke benötigen für Leistungsänderungen vergleichsweise viel Zeit. Man braucht im Netz auch schneller reagierende Kraftwerke, bei denen die Reaktionszeit unter Umständen wichtiger sein kann als die energetische Effizienz.

Diese verschiedenen Kraftwerkstypen werden durch ein komplexes Netzmanagement aller Betreiber koordiniert. Die nationalen Stromnetze sind europaweit verbunden. Damit können sie im Interesse einer hohen Netzstabilität auch komplette Ausfälle einzelner Kraftwerke ausgleichen (z. B. Defekte, Wartung, Lieferengpässe bei einzelnen Energieträgern).

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