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Regelleistung aus erneuerbaren Energien
17.07.2014

Windstrom stabilisiert Stromnetz

Im Stromnetz wird ständig ein ausgeglichenes Verhältnis von Produktion und Verbrauch benötigt. Um die nicht zu vermeidenden Schwankungen zu kompensieren und die Netzfrequenz von 50 Hertz zu gewährleisten, benötigen die Netzbetreiber eine verlässliche Stromreserve, die sogenannte Regelleistung. Das BINE-Projektinfo „Mit Windstrom das Netz stabilisieren“ (08/2014) stellt ein neues Konzept vor, wie künftig auch Windparks an den Ausschreibungen für Regelleistung teilnehmen können. Auf diese Weise kann ein Pool von Windparks einen Teil der im deutschen Stromnetz benötigten Regelleistung bereitstellen.

Bei Windenergie geht es in erster Linie um die Minutenreserveleistung. Diese muss bei Frequenzschwankungen innerhalb einer Viertelstunde eingespeist werden. Bisher wird die Leistung werktäglich für den Folgetag ausgeschrieben. Damit Windparks im Verbund Angebote abgeben können, haben Wissenschaftler neue Berechnungsverfahren entwickelt. Als zweiten Baustein im Konzept haben sie zwei Nachweisverfahren für die tatsächlich gelieferte Regelleistung geprüft.

Mit der Einführung der Direktvermarktung hat die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2012 die generelle rechtliche Voraussetzung für eine Teilnahme der Windenergie an den Ausschreibungen geschaffen. Bevor das neu entwickelte Konzept allerdings in der Praxis eingesetzt werden kann, sind noch Änderungen der bisherigen Regularien auf dem Regelleistungsmarkt notwendig. Das Konzept haben Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Zusammenarbeit mit Industriepartnern entwickelt.

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Das BINE-Projektinfo „Mit Windstrom das Netz stabilisieren“ (08/2014)

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Abb. 1: Windparks können im Verbund einen Teil der im deutschen Stromnetz benötigten Regelleistung bereitstellen. (© Windpark Druiberg)

Abbildung 1
Windparks können im Verbund einen Teil der im deutschen Stromnetz benötigten Regelleistung bereitstellen. (© Windpark Druiberg).