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Experten entwerfen mögliche Wärmeversorgung für Duisburg
02.12.2015

Wärmenetz kosteneffizient modernisieren

Die Einwohnerzahl von Duisburg ging in den letzten dreißig Jahren um mehr als ein Fünftel zurück, gleichzeitig sank der Wärmebedarf. Im Auftrag der Stadtwerke untersuchte ein Ingenieurbüro, wie die Wärmeversorgung an diese Entwicklung angepasst werden könnte. Das BINE-Projektinfo „Zukünftige Wärmeversorgung entworfen“ (16/2015) beschreibt mögliche Szenarien.

Ausgehend von den Kennwerten des Jahres 2011 untersuchten die Experten wie die Netzstrukturen zukünftig optimal gestaltet werden könnten und ob ein Wechsel der Energieträger sinnvoll wäre. Sie simulierten die mögliche Wärmeversorgung für die Jahre 2020, 2025, 2030 und 2050.

Vor allem die Verknüpfung des Fernwärmenetzes Mitte-West-Süd mit dem benachbarten Fernwärmenetz stellte sich als sinnvolle Lösung heraus. Damit könnte Industrieabwärme besser genutzt werden und die Primärenergieeffizienz würde steigen. Aktuell wird die Verbindung der beiden Netze in einem Plangenehmigungsverfahren geprüft.

In vielen Gebieten Duisburgs gibt es eine parallele Versorgung mit Fernwärme und Gas. Dies ist nicht immer sinnvoll und die Ingenieure untersuchten, in welchen Gebieten die Kunden vorrangig mit Gas oder mit Fernwärme versorgt werden sollten. Zusätzlich definierten sie Areale, in denen eine parallele Versorgung weiterhin zweckmäßig wäre.

Die GEF Ingenieur AG führte die Untersuchungen im Auftrag der Stadtwerke Duisburg durch.

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Das BINE-Projektinfo „Zukünftige Wärmeversorgung entworfen“ (16/2015)

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