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Bibliothek unterschreitet EnEV 2007 für Neubau um mehr als 30 %
08.12.2015

Alte Dokumente in neuem Klima lagern

Die Stadt Nürnberg ließ ihre Stadtbücherei zu einer Zentralbibliothek ausbauen und sanieren. Seitdem findet man hier aktuelle und ältere Buchbestände, die bisher auf verschiedene Standorte verteilt waren. Vor allem die Lagerung mittelalterlicher Schriften und der Denkmalschutz stellten wichtige Herausforderungen dar. Das BINE-Projektinfo „Prima Klima für alte Schriften“ (17/2015) beschreibt Baumaßnahmen und Monitoring-Ergebnisse.

Das Gebäude der ehemaligen Stadtbücherei wurde aufgestockt und mit einem neuen Anbau versehen. Dieser ist über einen Verbindungsbau mit einem denkmalgeschützten ehemaligen Kloster verbunden. Hier befinden sich ebenfalls Bibliotheksbestände. Teile des Gebäude-Ensembles wurden saniert.

Die neue Zentralbibliothek hat nach der Sanierung einen Wärmebedarf, der nur noch etwa 18 % des Verbrauchs vor der Sanierung ausmacht, der spezifische Stromverbrauch beträgt nur noch zwei Drittel des ursprünglichen Verbrauchs.

Briefe von Albrecht Dürer, aber auch zahlreiche andere wertvolle Bestände waren bis zum Umbau nicht optimal untergebracht. Die sensiblen Altbestände werden jetzt in Magazinen gelagert, die fast vollständig vom Außenklima abgekoppelt sind. Dies ist ein Grund dafür, dass die Grenzwerte für die Raumluftfeuchte eingehalten werden können.

Das Projekt wurde unter Leitung des Hochbauamtes der Stadt Nürnberg durchgeführt.

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Das BINE-Projektinfo „Prima Klima für alte Schriften“ (17/2015)

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Abb. 1: In der neuen Nürnberger Zentralbibliothek werden Denkmalschutz und moderne Gebäudesanierung vereint. (© Stadt Nürnberg, Hochbauamt)

Abbildung 1
In der neuen Nürnberger Zentralbibliothek werden Denkmalschutz und moderne Gebäudesanierung vereint. (© Stadt Nürnberg, Hochbauamt)