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Blick ins Atrium eines Modellprojekts der Forschungsinitiative EnOB: Das Nullemission-Bürogebäude in Cölbe hat eine regenerative Bauteilaktivierung und nutzt Grundwasser als Wärmequelle für Beheizung und Kühlung.
© Freitag Hartmann Sinz Architekten
Exportinitiative Energieeffizienz
26.01.2015

Kompetenz für energieoptimierte Gebäude weltweit bewerben

Die Exportinitiative Energieeffizienz erweitert ihre Förderung. Jetzt sollen auch deutsche Planungs- und Technologiekompetenzen im Bereich des energieoptimierten Bauens weltweit präsentiert werden. Die Unterstützung wird von den deutschen Außenhandelskammern in Form von Objektbesichtigungen, Expertenworkshops und Medienarbeit organisiert. Um am Programm teilzunehmen, können Planer und Hersteller den Außenhandelskammern vor Ort geeignete Modellprojekte vorschlagen.

„Gerade im Gebäudebereich können energieeffiziente Technologien weltweit einen wichtigen Beitrag leisten, um den Energieverbrauch zu reduzieren und damit CO2-Emissionen sowie Energiekosten von Verbrauchern, Unternehmen und der öffentlichen Hand zu senken,“ sagt Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). „Vor dem Hintergrund der Energiewende verfügen gerade deutsche KMU – Planer, Architekten oder Produktanbieter – über herausragendes Know-how. Mit dem neuen Angebot der Exportinitiative Energieeffizienz möchten wir diese Kompetenzen im Ausland stärker in den Blickpunkt rücken und Multiplikatoren sowie Entscheider für die Chancen sensibilisieren, die energiesparende Gebäudelösungen bieten.“

In den Modellprojekten der Forschungsinitiative EnOB geht es seit Jahren um die Entwicklung und Erprobung beispielhafter Gebäude mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort. Die dafür notwendigen Konzepte und Technologien werden hierzulande erprobt und unter Praxisbedingungen getestet. So gibt es viele vorzeigbare Beispiele für deutsche Kompetenzen in Planung, Bau und Betrieb extrem energieeffizienter Gebäude.

Die Vermarktungsaktivitäten der Exportinitiative Energieeffizienz sollen nun dazu beitragen, das oftmals nicht leicht vermittelbare Thema Energieeffizienz anhand konkreter Objekte sichtbar zu machen und State-of-the-Art-Lösungen aus Anwenderperspektive zu präsentieren. Die beteiligten deutschen Firmen sollen von der Bewerbung der beispielhaften Projekte profitieren, indem sie ihre Referenzprojekte einem Fachpublikum vorstellen, ihr Netzwerk an Kontakten gezielt erweitern und damit die weitere Markterschließung gezielt vertiefen.

Die Exportinitiative Energieeffizienz des BMWi unterstützt deutsche Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Durch die Bereitstellung von Marktinformationen, Unterstützung bei der Kontaktanbahnung mit internationalen Kooperationspartnern und durch Marketingmaßnahmen wird der Markteinstieg erleichtert.

(jl)

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Weiterführende Informationen zu diesem Förderprogramm und zur Exportinitiative Energieeffizienz unter
www.efficiency-from-germany.info

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