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News  – Nachrichten aus der Energieforschung

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Auf dem Podium (v. l.): Dr. Frank-Detlef Drauke (Innogy SE), Prof. Armin Schnettler (Siemens AG), Marianne Haug (Universität Hohenheim), Prof. Holger Hanselka (KIT), Prof. Hans-Martin Henning (Fraunhofer –ISE) und Moderator Dennis Wilms
© Jutta Perl-Mai, BINE Informationsdienst
Forschungspolitik
10.05.2017

Bundesministerin Brigitte Zypries betonte, dass jetzt und künftig für den Umbau der Energieversorgung hin zu mehr erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz eine leistungsstarke Energieforschung gebraucht werde.
© Jutta Perl-Mai, BINE Informationsdienst

40 Jahre Energieforschung

Vergangene Woche am 2. Mai 2017 eröffnete Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries den Festakt zum Jubiläum „40 Jahre Energieforschungsprogramm in der Bundesregierung“ im historischen Konferenzsaal des BMWi in Berlin. Sie machte deutlich, dass Forschung und Entwicklung wichtige Bausteine in dem großen Modernisierungs- und Investitionsprojekt Energiewende in Deutschland sind.

Rund 150 geladene Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft folgten der Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) nach Berlin. In der Eröffnung erklärte Bundesministerin Zypries, dass Energieforschung mit der Energieversorgung eng gekoppelt werden muss: „Heute und in Zukunft brauchen wir für den Umbau unserer Energieversorgung hin zu mehr erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz eine leistungsstarke Energieforschung.“

Der ehemalige Bundesminister für Forschung und Technologie, Dr. Volker Hauff, sprach in seiner Festrede über die historische Entwicklung des Energieforschungsprogramms und seine Anfänge. Die Energieforschung sei ein wichtiges Element der Energiepolitik. Sie habe durch die konsequente Entscheidung für die Energiewende eine neue politische und gesellschaftliche Unterstützung bekommen. Das zeige sich auch in der derzeitigen Ausrichtung des 6. Energieforschungsprogramms.

Die anschließende Fachkonferenz setzte mit der Podiumsdiskussion „Energieinnovationen: Vom Labor in den Markt“ mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie die interaktiven Workshops wichtige Impulse für die Zukunft der Energieforschung. Marianne Haug von der Universität Hohenheim, plädierte für Geschäftsmodelle, um in die Märkte zu kommen. Grundlage der Workshops bildeten die Technologiesteckbriefe, die innerhalb des strategischen Leitprojektes des BMWi „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ entwickelt wurden.

Sowohl Dr. Rodoula Tryfonidou als auch Dr. Georg Menzen vom BMWi betonten in ihrem gemeinsamen Resümee, dass für das kommende 7. Energieforschungsprogramm – welches derzeit vorbereitet wird – ein breiter Konsultationsprozess angestoßen wurde. Dieser soll den Dialog mit Industrie, Wissenschaft und Politik stärker einbeziehen. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden kontinuierlich auf energieforschung.de veröffentlicht.

(jp)

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