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Neue Konzepte für Smart Grids auf den unteren Spannungsebenen
06.12.2018

Lokale Stromnetze mit höherer Flexibilität

Auf der Mittel- und Niederspannungsebene des Stromnetzes nehmen die technischen und ökonomischen Anforderungen zu: Das künftige Netz muss flexibler sein, eine verbesserte Kommunikation zwischen Erzeugern und Verbrauchern ermöglichen und Stabilität garantieren. Insbesondere eine dezentrale Einspeisung muss möglich sein. Das BINE-Projektinfo „Flexible lokale Stromnetze“ (15/2018) stellt dazu innovative Konzepte und Betriebsmittel vor. Schwerpunkte der Untersuchungen waren besonders die Planung, der Betrieb und die Instandhaltung zukünftiger Verteilnetze. Die Arbeiten sind Teil des großen Forschungsvorhabens „Smart Area Aachen“.

Die künftige Stromerzeugung wird weitgehend dezentral sein und in immer stärkerem Maße von erneuerbaren Energien und ihrer schwankenden Erzeugung bestimmt. Dadurch kann es einer Umkehr des Lastflusses in über-lagerte Netzebenen, zu Problemen mit der Spannungshaltung und schließlich zu Netzengpässen kommen. Themenschwerpunkte sind intelligente Ortsnetz-stationen, die Sicherung der Spannungsqualität, die Kommunikations-infrastruktur, die Schätzung des Netzzustands, die Netzplanung und die Instandhaltung. Zu jedem Thema haben Forschungsteams die Anforderungen analysiert, Lösungsansätze in Simulationen getestet und Hard- und Software entwickelt. Diese wurde zunächst im Labor und dann in einem Verteilnetz in Aachen erprobt.

Die neu entwickelten Komponenten und Methoden helfen, mögliche Spannungsschwankungen auszugleichen, ohne dass ein aufwendiger Netzaus-bau erforderlich wird. Das Forschungsverbundvorhaben Smart Area Aachen hat die Regionetz Aachen GmbH gemeinsam mit 13 Partnern aus Hochschulen und der Industrie durchgeführt.

Ein Hinweis in eigener Sache: Dies ist das letzte BINE-Projektinfo. Der BINE Informationsdienst endet zum 31. Dezember 2018. Die Pressestelle ist derzeit bereits nicht mehr besetzt.

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