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01.01.1970

Mit Contracting Energieeffizienz fördern

Erfolgscontracting ist ein innovativer Ansatz, auf Dauer einen optimierten Gebäudebetrieb zu ermöglichen. Es gibt aber noch andere Ansätze, dieses Ziel zu erreichen. Innerhalb der Forschungsinitiative „Energieoptimiertes Bauen“ (EnOB) widmet sich der Bereich „Energetische Betriebsoptimierung“ diesem Schwerpunkt. Häufig fehlen privaten wie öffentlichen Institutionen die finanziellen Mittel, um notwendige Investitionen in Effizienztechnologien angehen zu können. Wirtschaftliche Einsparpotenziale bleiben so ungenutzt. Ein Ausweg ist, sich für eines der bereits marktüblichen Contractingmodelle zu entscheiden. Dabei werden per Vertrag Aufgaben der Bereitstellung oder Lieferung von Energie an einen Dienstleister übertragen. Die verschiedenen Contractingmodelle sind keine Gegenspieler, sondern sie sind für verschiedene Anwendungsbereiche konzipiert worden.

Am häufigsten ist das Energieliefercontracting. Benötigt ein Immobilienbesitzer beispielsweise einen neuen Heizkessel, dann kauft er diesen nicht selbst, sondern beauftragt einen Dienstleister. Dieser finanziert und installiert die neue Anlage. Abgerechnet mit dem Immobilienbesitzer wird auf Basis der bezogenen Wärme. Garantien für Energieverbrauch und Raumkomfort sind dabei nicht möglich. Am bekanntesten ist das Einsparcontracting. Dabei geht es um eine kostenneutrale Ertüchtigung von Liegenschaften und Gebäudetechnik und damit um eine Steigerung der Energieeffizienz. Der Contractor tätigt dabei nur solche Investitionen, die er aus den Energiekosteneinsparungen refinanzieren kann und garantiert diese angebotenen Einsparungen. Im Unterschied zum Erfolgscontracting ist der Dienstleister nur für seine Einbauten und nicht für die Gesamtanlage verantwortlich. Auch die Betriebsführung gehört nicht zum Vertragsumfang und eine Pflicht zur umgehenden Mängelbeseitigung ist nicht üblich.

Allen marktüblichen Contractingvarianten ist gemeinsam, dass sie immer nur auf Teile von Bau und Betrieb beschränkt sind. Anders beim Erfolgscontracting: Es ist für Bau und Betrieb von Grundsanierungen gebäudetechnischer Anlagen konzipiert und ermöglicht somit Garantieabgaben für das Gesamtsystem.

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