80 Kölner Haushalte haben seit Mai 2011 als "KlimaHaushalt" gelebt. Dabei bevorzugten sie Beratung zuhause und setzten Tipps und Maßnahmen zum Klimaschutz in den Bereichen Ernährung, Energie und Mobilität in ihrem Alltag um. Bei der Ernährung änderten viele ihr Verhalten. Bei der Mobilität fallen Verhaltensänderungen eher schwer. weiter...
BINE-Interview über Supraleiter-Materialien der 2. Generation
Wenn die Stromstärke im Supraleiter die Auslegungsgrenzen übersteigt, bricht der supraleitende Zustand schlagartig zusammen - ein gewollter Effekt bei supraleitenden Strombegrenzern. Jüngst ging im Vattenfall-Kraftwerk im sächsischen Boxberg der erste Strombegrenzer ans Netz, der auf Yttrium-Barium-Kupfer-Oxid-Bandleitern (YBCO) basiert. Zeit für ein erstes Resümee. Professor Dr. Mathias Noe, Leiter des Instituts für Technische Physik (ITEP) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Joachim Bock, Leiter Vertrieb und Marktentwicklung von HTS-Systemen bei Nexans, ziehen im BINE-Interview eine erste Bilanz. weiter...
BMU-Verbundprojekt: neue Technik für Solarzellenherstellung
Fraunhofer-Forscher des Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) haben mit Lasertechnik den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen stark gesteigert. Durch die Oberflächenveränderung wird der bisher ungenutzte Infrarotanteil für die Energiegewinnung genutzt. Die mit dem Laser behandelten Flächen werden schwarz, daher spricht man auch von "Schwarzem Silizium" oder "Black-Silicon-Solarzellen".
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Kleine dezentrale Kraftwerke sind auf dem Vormarsch: Als Brennstoffzellen sind sie enorm energieeffizient, liefern Wärme und elektrische Energie bei unschädlichen Emissionen. Einen Beitrag zu wettbewerbsfähigen Fertigungskosten leisten jetzt Wissenschaftler vom Forschungszentrum Jülich und dem Metallkonzern ThyssenKrupp VDM.
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Testfamilie prüft ein Einfamilienhaus auf Hertz und Watt
Berlin hat jetzt ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Dabei ist der Betrieb eines Elektromobils schon inbegriffen. Pro Jahr soll das Haus 16.000 kWh produzieren und überschüssige Stromerträge ins Netz einspeisen. Das Gebäude ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Ende 2010 durchgeführt hat. Eine vierköpfige Familie wird ab März 2012 das sogenannte "Effizienzhaus Plus" mit den dazugehörigen Elektrofahrzeugen 15 Monate im Alltag bewohnen und testen. weiter...
In Deutschland vorerst gescheitert ist die Akzeptanz der Technologien zum Abtrennen und Speichern von Kohlendioxid. Darüber waren sich 60 Sozialwissenschaftler und Techniker im Workshop "Akzeptanzforschung zu CCS" am Wuppertal Institut einig. Nicht gescheitert ist die Forschung darüber, wie sich Akzeptanz in der Bevölkerung entwickelt. Für viele Großtechnologien von Windparks bis Hochspannungsnetze besteht die Herausforderung Akzeptanz zu finden – nicht zuletzt durch Partizipation.
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Nach personellen Veränderungen im Branchenzusammenschluss für ein Rücknahmesystem für Photovoltaikmodule (BINE berichtete) übernahm im September 2011 Wilfried Taetow die Führung des Verbands PV CYCLE. Im BINE-Interview gibt der Vorsitzende Antworten darauf, wie das Recyceln von PV-Modulen in einer Zeit realisiert werden kann, in der die Branche wirtschaftlich unter Druck steht und die EU vorsieht, ausgediente PV-Module in den Geltungsbereich der EU-Elektronikschrott-Verordnung aufzunehmen. weiter...
Für ein Verfahren, das mit Hilfe von Kalk aus schadstoffreichen Abfällen und Biomasse reines Synthesegas herstellen kann, hat eine Projektgesellschaft der Fels-Werke GmbH aus Goslar den Innovationspreis für Klima und Umwelt gewonnen. Das Bundeswirtschaftsministerium förderte das Projekt mit 4,5 Millionen Euro. Seit 2009 geht der Preis an Ideen aus Deutschland, die zum Klima- und Umweltschutz beitragen und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort vorantreiben.
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Die deutschlandweite Studie "Das Potenzial solarer Prozesswärme in Deutschland" hat Industriebranchen und Prozesse mit hohem Wärmebedarf erfasst und den Temperaturbereich bis 250 °C auf eine mögliche Integration von solarer Prozesswärme untersucht. Doch trotz des hohen Potenzials stagniert der Ausbau solarthermischer Anlagen. weiter...
Das EU-Projekt "All4Green" erforscht, wie die Netzinfrastruktur die Herausforderungen der Energiewende verkraftet. Die Universität Passau, die Stadtwerke Passau, ein Stromgroßabnehmer und ein IT-Dienstleister entwickelten dafür ein Modell: Ein intelligentes Steuerungssystem passt den Verbrauch automatisch dem schwankenden Angebot an.
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Seit 2007 gewinnt das Thema Elektromobilität zunehmend an Aufmerksamkeit. Es herrscht ein regelrechter Hype um das Thema - nachvollziehbar in allen Zeitungen. Das gab es vor über 15 Jahren schon einmal. Die Insel Rügen erlebte mit 60 Elektrofahrzeugen den bis dahin weltweit größten Feldversuch. Dennoch endete der Diskurs ebenso plötzlich wie er entstanden war. Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin untersuchen, ob sich das wiederholen kann.
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Brennstoffzellen sind leise und effiziente Energiewandler. Um Wasserstoff als nötigen Brennstoff zu erzeugen, wenn man nur fossiles oder biogenes Methan hat, schalten Techniker ein relativ aufwendiges Reformersystem vor. Das spaltet das "Erdgas" oder "BioErdgas" in Wasserstoff und CO2 auf. Ein vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Gemeinschaftprojekt hat erforscht, wie sich langlebigere und robustere Reformer herstellen lassen. weiter...
Forschungsprojekte nachgehakt: Die zweite Generation im Einsatz
Ein supraleitender Strombegrenzer schützt im sächsischen Braunkohlenkraftwerk Boxberg die Eigenstromversorgung vor Schäden durch Kurzschlüsse und Spannungsspitzen. Das System der ersten Generation haben die Entwickler nun - weltweit erstmalig - durch einen Strombegrenzer auf Basis von YBCO-Bandleitern ersetzt. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Nexans SuperConductors steigern damit die Eigensicherheit des Netzes und helfen, Investitionskosten in Anlagen zu sparen.
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"Kommunale Beiträge zur Energiewende" lautete das Motto des ersten EnEff:Stadt-Kongresses in Hamburg, der nach vier Jahren Forschung und Entwicklung Zwischenbilanz zog. Denn seit 2007 unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Bemühungen der Kommunen. Sie entscheiden bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland über Versorgungsstrukturen, Bebauungspläne und energetische Standards in öffentlichen Gebäuden. Der Einsatz neuer Technologien und moderner Planungsinstrumente kann diesen Gestaltungsspielraum deutlich erweitern.
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Selbst in einem abgelegenen Dorf, abseits der öffentlichen Stromversorgung, gibt es einen modernen Alltag mit Radio, Waschmaschine und Elektrogeräten. Es ist energetisch eine "Insel". Den Strom liefert eine Hybridanlage, die verschiedene regenerative Stromquellen und einen zusätzlichen Dieselgenerator kombiniert, gepuffert durch ein Batteriesystem. Ein Informations- und Steuerungsnetzwerk mit einem neuen Betriebssystem hält das Inselnetz (Mini-Grid) stabil. weiter...