Neues Heizgerät nutzt Erdgas und Sonne
Ein neuartiges Zeolith-Heizgerät, von BINE Informationsdienst bereits 2005 in der Forschungsphase vorgestellt, wurde auf der diesjährigen ISH in Frankfurt präsentiert. Das gemeinsam von Vaillant und dem Lehrstuhl für Technische Thermodynamik der RWTH Aachen entwickelte Gerät soll, nach einem schon begonnenen Feldtest, zur Marktreife gebracht werden.
Zeolith-Heizgeräte funktioniert nach dem Prinzip der Wärmepumpen, die Umweltwärme nutzbar machen. Anders als die weitverbreiteten Kompressionswärmepumpen benötigen sie aber keinen Strom, sondern nutzen Wärme als Antriebsenergie. Es kommen somit zwei Wärmequellen zum Einsatz: Eine Gasbrennwerttherme, die den Prozess antreibt, sowie eine Umweltwärmequelle, in diesem Fall Solarenergie.
Eine erste Modellreihe wurde auf Heizleistungen von rund 10 kW in modulierender Betriebsweise ausgelegt. Sie eignet sich damit für Einfamilienhäuser. Nach Angaben des Herstellers soll sie den Wirkungsgrad der aktuellen Gas-Brennwerttechnik noch um 25 Prozent übertreffen. Gegenüber Gas-Brennwerttechnik mit solarer Warmwasserunterstützung soll der Vorteil etwa 10 Prozent betragen.
Weitere Informationen
Wie das Zeolith- Heizgerät funktioniert, können Sie in dem BINE-Projektinfo aus dem Jahr 2005 noch einmal nachlesen. Es beschreibt die Technik und dokumentiert den damaligen Entwicklungsstand.
Informationen zu dem entwickelten Produkt, sowie eine Broschüre zum herunterladen, finden Sie auf der Seite des Herstellers.

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