Die Verpackungsolympiade: Schöner, schneller, sparsamer
Lebensmittelverpackungen: Bunt, naturgetreu und günstig sollen sie sein. Dabei spielen die Druckfarben eine zentrale Rolle. Sie müssen schnell und lebensmittelecht auf Karton und Folien landen. Eine saubere Lösung ist das Härten der Farben mittels eines Elektronenstrahls innerhalb von Zehntelsekunden. Aber neue Farben, Druckformen und Maschinen müssen auf den Mikrometer genau für den Flexodruck abgestimmt werden. Vier Unternehmen haben eine Maschine entwickelt, die mit einem Sechstel der Energie bisheriger Druckverfahren auskommt.
Im Jahre 2007 hat sich Dr. Volker Linzer wiederholt geärgert. Er kannte einen Weg flexible Verpackungen sehr energiesparend zu bedrucken. Aber für die kommerzielle Anwendung fehlte ihm noch eine Farbe, „das Schöndruckweiß“, sowie ein industriereifer Druckprozess.
Also tat sich der Laborleiter eines führenden Druckfarbenproduzenten mit Herstellern von Druckmaschinen und Druckformen sowie mit einer Druckerei zusammen. Das Förderprojekt „Energieeinsparung im Flexodruck mittels Elektronenstrahlhärtung“ war geboren. Gut zwei Jahre später laufen bereits vier Maschinen in Europa mit dem neuen Verfahren. Die vier Unternehmen eröffnen der Druckbranche große Einsparpotenziale.
- Die Verpackungsolympiade: Schöner, schneller, sparsamer
- Qualifikation zur Olympiade
- Schöner als Tiefdruck
- Schneller als zuvor
- Sparsamer als alle
- Elektronenstrahlhärtung
- Marktreife erreicht
- Was Verpacker und Verbraucher wollen
Adressen
Koordination und Farbentwicklung
Hartmann Druckfarben GmbH
Weiterentwicklung der Druckmaschine
Fischer & Krecke GmbH
Entwicklung der Runddruckform
Saueressig GmbH + Co. KG
Entwicklung, Optimierung und Standardisierung des Druckverfahrens
Knauer Holding GmbH & Co. KG

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