Akzeptanzforschung entscheidend für Technologien
News 26.01.2012
In Deutschland vorerst gescheitert ist die Akzeptanz der Technologien zum Abtrennen und Speichern von Kohlendioxid. Darüber waren sich 60 Sozialwissenschaftler und Techniker im Workshop "Akzeptanzforschung zu CCS" am Wuppertal Institut einig. Nicht gescheitert ist die Forschung darüber, wie sich Akzeptanz in der Bevölkerung entwickelt. Für viele Großtechnologien von Windparks bis Hochspannungsnetze besteht die Herausforderung Akzeptanz zu finden ? nicht zuletzt durch Partizipation.
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BMU fördert Verbundprojekt in großen Offshore-Windparks
News 05.01.2012
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg erforscht im Verbundprojekt "GW Wakes" Windströmungen in sehr großen Offshore-Windparks mit 100 und mehr Anlagen, um die Windstromerzeugung auf See kalkulierbarer zu machen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert das Projekt über drei Jahre mit rund 3,8 Millionen Euro.
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Plattformen FINO 1-3 in Nord- und Ostsee
Projektinfo 17/2011
Große Teile des deutschen Strombedarfs sollen künftig aus Windparks im Meer kommen, um dort die günstigen Windverhältnisse zu nutzen. Technisch und ökonomisch ist das Neuland und findet in empfindlichen Biotopen statt. Drei weitgehend ferngesteuert arbeitende Forschungsplattformen in Nord- und Ostsee (FINO) wurden errichtet. Dort wird als ein Schwerpunkt untersucht, wie sich der Wind über der See tatsächlich verhält und wie viel Strom sich so erzeugen lässt. Die Daten fließen in Planung, Auslegung und Zertifizierung künftiger Parks ein.
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Photovoltaik-Hybridanlagen für netzferne Orte
Projektinfo 16/2011
Selbst in einem abgelegenen Dorf, abseits der öffentlichen Stromversorgung, gibt es einen modernen Alltag mit Radio, Waschmaschine und Elektrogeräten. Es ist energetisch eine "Insel". Den Strom liefert eine Hybridanlage, die verschiedene regenerative Stromquellen und einen zusätzlichen Dieselgenerator kombiniert, gepuffert durch ein Batteriesystem. Ein Informations- und Steuerungsnetzwerk mit einem neuen Betriebssystem hält das Inselnetz (Mini-Grid) stabil.
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Kompetenzzentrum simuliert zwei Jahrzehnte auf hoher See
Projektinfo 15/2011
Rotorblätter von Windenergieanlagen müssen offshore Extrembelastungen standhalten. Dauerbelastung, Orkane und Stürme stellen Rotorblätter auf die Probe; 20 Jahre sollen sie diesen Turbulenzen trotzen. Im Kompetenzzentrum Rotorblatt in Bremerhaven werden Blätter bis zu 90 m Länge mechanisch getestet. Mit dem weltweit einzigartigen Kippblock lassen sich die gigantischen Flügel beim Kippen einspannen und um bis zu 30 m vertikal biegen. Blätter können so mit rund 180 t statisch belastet werden.
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Workshop zeigt Geschäftsmodelle für Energiespeicher
News 29.11.2011
Über die Funktion des Gasnetzes als Speicher erneuerbarer Energien haben in Berlin Experten aus der Energiewirtschaft diskutiert. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES hatten zu einem Workshop zum Thema "Power-to-Gas" eingeladen. Die Beiträge machten das Vermarktungspotenzial des "grünen" Erdgases deutlich. Es reicht von der Rückverstromung des Gases über den Einsatz in der Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zur Nutzung im Mobilitätssektor.
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Wolfenbüttel erforscht dezentrale Speicher für Gebäude
News 11.11.2011
Die Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule hat auf dem Campus Wolfenbüttel einen regenerativen Energiepark aufgebaut. Jetzt erhielt dieser eine 5.000 kg schwere Redox-Flow-Batterie. Das erst zweite System dieser Art in Deutschland steht nun als weitere Speichertechnologie auf dem "Smart-Grid-Testgelände" zur Verfügung.
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FVEE-Jahrestagung 2011
News 17.10.2011
Während der diesjährigen Jahrestagung des ForschungsVerbundes Erneuerbare Energien (FVEE) stand die Transformationsforschung für ein neues Energiesystem im Vordergrund. Der FVEE will bis 2050 die Transformation in ein politisch wirksames Monitoring einbeziehen; Fehlentwicklungen sollen so minimiert und der Umbauprozess konstruktiv begleitet werden. Vollversorgung sei nicht länger eine Frage der Energieerzeugung, sondern vielmehr die (Weiter-)Entwicklung der technologischen Effizienz.
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Stromnetze und Energiespeicher im 6. Energieforschungsprogramm
News 12.10.2011
Technologien für zukunftsfähige Stromnetze und Energiespeicher rücken in den Fokus der Forschungsförderung, denn die Stromversorgung Deutschlands wird sich in den kommenden Jahrzehnten drastisch verändern: Große Kernkraftwerke, vornehmlich im Süden Deutschlands, gehen vom Netz. Gleichzeitig wird die Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen forciert ausgebaut. Das erfordert neue Hochspannungsleitungen, die beispielsweise Windstrom aus dem Norden nach Süden führen, sowie ein eng geknüpftes Mittelspannungsnetz. Eine Vielzahl von Stromspeichern soll für weiteren Ausgleich von Angebot und Nachfrage sorgen.
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Windenergie im 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung
News 06.10.2011
Für die künftige Stromversorgung Deutschlands, die zu immer größeren Teilen auf der Nutzung erneuerbarer Energien basieren wird, ist die Windenergie als Grundpfeiler fest eingeplant. Mittlerweile steht diese Technologie auf zwei Beinen: an Land (onshore) und auf hoher See (offshore). Um die Grundlagen zügig weiter zu entwickeln und damit den Ausbau zu beschleunigen, sieht das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung verbesserte Komponenten, Windparkkonzepte, Netzintegration und Anlagen auf hoher See als Ziele vor.
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