Die Erneuerbaren wachsen stetig. Die Entwicklung der Kosten wird in der Öffentlichkeit leidenschaftlich diskutiert. Oftmals bleiben in der Debatte entscheidende Daten und Fakten unberücksichtigt. Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE aktualisierte daher seine Studie "Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien".
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Jetzt sind es noch 150 Tage bis zum großen Finale in Madrid. In diesem Jahr findet der Solar Decathlon Europe zum zweiten Mal statt. In dem internationalen Hochschulwettbewerb um das energieeffizienteste Haus werden 20 Teams aus 15 Ländern vom 14. bis 30. September in der "Villa Solar" ihre innovativen Hauskonzepte zeigen. Aus Deutschland beteiligen sich zwei Teams aus Aachen und Konstanz, die jetzt mitten in den Vorbereitungen für das Finale in Madrid stehen. weiter...
Tagungsband zum Umbau des Energiesystems erschienen
2020 soll der Anteil der Erneuerbaren in Deutschland 18 Prozent betragen, 2050 könnte er schon bei 100 Prozent liegen. Dies ist nicht nur ein Quantitätszuwachs, sondern bedeutet einen vollständigen Umbau - eine Transformation - des gegenwärtigen Energiesystems in technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und sozialer Hinsicht. Im neu erschienenen Tagungsband "Transformationsforschung für ein nachhaltiges Energiesystem" konkretisieren Wissenschaftler des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) die hierfür notwendigen Schritte.
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Es ist ein Kernproblem der Energiewende: Die unstetigen Erträge aus erneuerbaren Energieträgern müssen in die Stromversorgung integriert werden, ohne deren Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu gefährden. Da könnte die Deutsche Bahn als Musterbeispiel dienen. Die 12 Milliarden Kilowattstunden Jahresverbrauch sollen 2020 zu mehr als einem Drittel aus Ökostrom bestehen. Forscher haben errechnet, dass diese Verdopplung des Anteils gegenüber heute die Stromkosten um rund fünf Prozent steigern würde. Doch das deutsche Bahnstromnetz enthält viele Besonderheiten. weiter...
Doppelschicht und Siebdruck erhöhen Solarzellen-Wirkungsgrad
Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) steigerte in Zusammenarbeit mit der Singulus Technologies AG den Wirkungsgrad von Siebdruck-Silizium-Solarzellen von den heute in der PV-Industrie üblichen rund 17 bis 18,5 Prozent auf einen Rekordwert von 20,1 Prozent. Das Fraunhofer ISE bestätigte diesen Wert in einer unabhängigen Messung. Dieser Wirkungsgrad gehört zu den höchsten gemessenen Solarzellen mit Siebdruckmetallisierung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) förderte das Projekt mit rund 700.000 Euro. weiter...
Das Forschungszentrum Jülich hat ein neues Photovoltaik-Technikum. Auf einer Fläche von 560 Quadratmetern bietet das Labor modernste Möglichkeiten, um Dünnschichtsolarmodule aus Silizium zu testen und weiterzuentwickeln. Der 2,1 Millionen Euro teure Neubau ist ausgestattet mit chemischen und physikalischen Messräumen.
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BMU-Verbundprojekt: neue Technik für Solarzellenherstellung
Fraunhofer-Forscher des Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) haben mit Lasertechnik den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen stark gesteigert. Durch die Oberflächenveränderung wird der bisher ungenutzte Infrarotanteil für die Energiegewinnung genutzt. Die mit dem Laser behandelten Flächen werden schwarz, daher spricht man auch von "Schwarzem Silizium" oder "Black-Silicon-Solarzellen".
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Nach personellen Veränderungen im Branchenzusammenschluss für ein Rücknahmesystem für Photovoltaikmodule (BINE berichtete) übernahm im September 2011 Wilfried Taetow die Führung des Verbands PV CYCLE. Im BINE-Interview gibt der Vorsitzende Antworten darauf, wie das Recyceln von PV-Modulen in einer Zeit realisiert werden kann, in der die Branche wirtschaftlich unter Druck steht und die EU vorsieht, ausgediente PV-Module in den Geltungsbereich der EU-Elektronikschrott-Verordnung aufzunehmen. weiter...
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Bystronic Glass ein neues Verfahren zur PV-Modulproduktion entwickelt. Das sogenannte "TPedge-Modul" hat die mechanische Last-und Hagelprüfung mit Erfolg durchlaufen. Das punktuelle Fixieren der Zellmatrix und eine Glasrandversiegelung sind dabei kennzeichnend für die Modultechnologie.
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Testfamilie prüft ein Einfamilienhaus auf Hertz und Watt
Berlin hat jetzt ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Dabei ist der Betrieb eines Elektromobils schon inbegriffen. Pro Jahr soll das Haus 16.000 kWh produzieren und überschüssige Stromerträge ins Netz einspeisen. Das Gebäude ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Ende 2010 durchgeführt hat. Eine vierköpfige Familie wird ab März 2012 das sogenannte "Effizienzhaus Plus" mit den dazugehörigen Elektrofahrzeugen 15 Monate im Alltag bewohnen und testen. weiter...