Fraunhofer-Forscher des Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) haben mit Lasertechnik den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen stark gesteigert. Durch die Oberflächenveränderung wird der bisher ungenutzte Infrarotanteil für die Energiegewinnung genutzt. Die mit dem Laser behandelten Flächen werden schwarz, daher spricht man auch von "Schwarzem Silizium" oder "Black-Silicon-Solarzellen".
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Nach personellen Veränderungen im Branchenzusammenschluss für ein Rücknahmesystem für Photovoltaikmodule (BINE berichtete) übernahm im September 2011 Wilfried Taetow die Führung des Verbands PV CYCLE. Im BINE-Interview gibt der Vorsitzende Antworten darauf, wie das Recyceln von PV-Modulen in einer Zeit realisiert werden kann, in der die Branche wirtschaftlich unter Druck steht und die EU vorsieht, ausgediente PV-Module in den Geltungsbereich der EU-Elektronikschrott-Verordnung aufzunehmen. weiter...
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat gemeinsam mit dem Schweizer Unternehmen Bystronic Glass ein neues Verfahren zur PV-Modulproduktion entwickelt. Das sogenannte "TPedge-Modul" hat die mechanische Last-und Hagelprüfung mit Erfolg durchlaufen. Das punktuelle Fixieren der Zellmatrix und eine Glasrandversiegelung sind dabei kennzeichnend für die Modultechnologie.
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Testfamilie prüft ein Einfamilienhaus auf Hertz und Watt
Berlin hat jetzt ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Dabei ist der Betrieb eines Elektromobils schon inbegriffen. Pro Jahr soll das Haus 16.000 kWh produzieren und überschüssige Stromerträge ins Netz einspeisen. Das Gebäude ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Ende 2010 durchgeführt hat. Eine vierköpfige Familie wird ab März 2012 das sogenannte "Effizienzhaus Plus" mit den dazugehörigen Elektrofahrzeugen 15 Monate im Alltag bewohnen und testen. weiter...
Selbst in einem abgelegenen Dorf, abseits der öffentlichen Stromversorgung, gibt es einen modernen Alltag mit Radio, Waschmaschine und Elektrogeräten. Es ist energetisch eine "Insel". Den Strom liefert eine Hybridanlage, die verschiedene regenerative Stromquellen und einen zusätzlichen Dieselgenerator kombiniert, gepuffert durch ein Batteriesystem. Ein Informations- und Steuerungsnetzwerk mit einem neuen Betriebssystem hält das Inselnetz (Mini-Grid) stabil. weiter...
Workshop zeigt Geschäftsmodelle für Energiespeicher
Über die Funktion des Gasnetzes als Speicher erneuerbarer Energien haben in Berlin Experten aus der Energiewirtschaft diskutiert. Die Bundesnetzagentur und das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES hatten zu einem Workshop zum Thema "Power-to-Gas" eingeladen. Die Beiträge machten das Vermarktungspotenzial des "grünen" Erdgases deutlich. Es reicht von der Rückverstromung des Gases über den Einsatz in der Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zur Nutzung im Mobilitätssektor.
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Wolfenbüttel erforscht dezentrale Speicher für Gebäude
Die Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule hat auf dem Campus Wolfenbüttel einen regenerativen Energiepark aufgebaut. Jetzt erhielt dieser eine 5.000 kg schwere Redox-Flow-Batterie. Das erst zweite System dieser Art in Deutschland steht nun als weitere Speichertechnologie auf dem "Smart-Grid-Testgelände" zur Verfügung.
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Während der diesjährigen Jahrestagung des ForschungsVerbundes Erneuerbare Energien (FVEE) stand die Transformationsforschung für ein neues Energiesystem im Vordergrund. Der FVEE will bis 2050 die Transformation in ein politisch wirksames Monitoring einbeziehen; Fehlentwicklungen sollen so minimiert und der Umbauprozess konstruktiv begleitet werden. Vollversorgung sei nicht länger eine Frage der Energieerzeugung, sondern vielmehr die (Weiter-)Entwicklung der technologischen Effizienz.
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Stromnetze und Energiespeicher im 6. Energieforschungsprogramm
Technologien für zukunftsfähige Stromnetze und Energiespeicher rücken in den Fokus der Forschungsförderung, denn die Stromversorgung Deutschlands wird sich in den kommenden Jahrzehnten drastisch verändern: Große Kernkraftwerke, vornehmlich im Süden Deutschlands, gehen vom Netz. Gleichzeitig wird die Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen forciert ausgebaut. Das erfordert neue Hochspannungsleitungen, die beispielsweise Windstrom aus dem Norden nach Süden führen, sowie ein eng geknüpftes Mittelspannungsnetz. Eine Vielzahl von Stromspeichern soll für weiteren Ausgleich von Angebot und Nachfrage sorgen. weiter...
Im neuen Energieforschungsprogramm betont die Bundesregierung die Bedeutung der weiteren erfolgreichen Entwicklung der Photovoltaik-Industrie für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert die Forschung im PV-Bereich mit dem Ziel, die etablierten Solarzellen aus kristallinem Silizium weiterzuentwickeln sowie verschiedene Dünnschichttechnologien mit hohem Potenzial voranzubringen. weiter...