Wenn die Stromstärke im Supraleiter die Auslegungsgrenzen übersteigt, bricht der supraleitende Zustand schlagartig zusammen - ein gewollter Effekt bei supraleitenden Strombegrenzern. Jüngst ging im Vattenfall-Kraftwerk im sächsischen Boxberg der erste Strombegrenzer ans Netz, der auf Yttrium-Barium-Kupfer-Oxid-Bandleitern (YBCO) basiert. Zeit für ein erstes Resümee. Professor Dr. Mathias Noe, Leiter des Instituts für Technische Physik (ITEP) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Joachim Bock, Leiter Vertrieb und Marktentwicklung von HTS-Systemen bei Nexans, ziehen im BINE-Interview eine erste Bilanz. weiter...
Software synchronisiert Verbrauch mit Anbieterauslastung
Das EU-Projekt "All4Green" erforscht, wie die Netzinfrastruktur die Herausforderungen der Energiewende verkraftet. Die Universität Passau, die Stadtwerke Passau, ein Stromgroßabnehmer und ein IT-Dienstleister entwickelten dafür ein Modell: Ein intelligentes Steuerungssystem passt den Verbrauch automatisch dem schwankenden Angebot an.
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In Deutschland vorerst gescheitert ist die Akzeptanz der Technologien zum Abtrennen und Speichern von Kohlendioxid. Darüber waren sich 60 Sozialwissenschaftler und Techniker im Workshop "Akzeptanzforschung zu CCS" am Wuppertal Institut einig. Nicht gescheitert ist die Forschung darüber, wie sich Akzeptanz in der Bevölkerung entwickelt. Für viele Großtechnologien von Windparks bis Hochspannungsnetze besteht die Herausforderung Akzeptanz zu finden ? nicht zuletzt durch Partizipation.
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"Kommunale Beiträge zur Energiewende" lautete das Motto des ersten EnEff:Stadt-Kongresses in Hamburg, der nach vier Jahren Forschung und Entwicklung Zwischenbilanz zog. Denn seit 2007 unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Bemühungen der Kommunen. Sie entscheiden bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland über Versorgungsstrukturen, Bebauungspläne und energetische Standards in öffentlichen Gebäuden. Der Einsatz neuer Technologien und moderner Planungsinstrumente kann diesen Gestaltungsspielraum deutlich erweitern.
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Nach personellen Veränderungen im Branchenzusammenschluss für ein Rücknahmesystem für Photovoltaikmodule (BINE berichtete) übernahm im September 2011 Wilfried Taetow die Führung des Verbands PV CYCLE. Im BINE-Interview gibt der Vorsitzende Antworten darauf, wie das Recyceln von PV-Modulen in einer Zeit realisiert werden kann, in der die Branche wirtschaftlich unter Druck steht und die EU vorsieht, ausgediente PV-Module in den Geltungsbereich der EU-Elektronikschrott-Verordnung aufzunehmen. weiter...
Seit 2007 gewinnt das Thema Elektromobilität zunehmend an Aufmerksamkeit. Es herrscht ein regelrechter Hype um das Thema - nachvollziehbar in allen Zeitungen. Das gab es vor über 15 Jahren schon einmal. Die Insel Rügen erlebte mit 60 Elektrofahrzeugen den bis dahin weltweit größten Feldversuch. Dennoch endete der Diskurs ebenso plötzlich wie er entstanden war. Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin untersuchen, ob sich das wiederholen kann.
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Testfamilie prüft ein Einfamilienhaus auf Hertz und Watt
Berlin hat jetzt ein Haus, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Dabei ist der Betrieb eines Elektromobils schon inbegriffen. Pro Jahr soll das Haus 16.000 kWh produzieren und überschüssige Stromerträge ins Netz einspeisen. Das Gebäude ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, den das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Ende 2010 durchgeführt hat. Eine vierköpfige Familie wird ab März 2012 das sogenannte "Effizienzhaus Plus" mit den dazugehörigen Elektrofahrzeugen 15 Monate im Alltag bewohnen und testen. weiter...
Selbst in einem abgelegenen Dorf, abseits der öffentlichen Stromversorgung, gibt es einen modernen Alltag mit Radio, Waschmaschine und Elektrogeräten. Es ist energetisch eine "Insel". Den Strom liefert eine Hybridanlage, die verschiedene regenerative Stromquellen und einen zusätzlichen Dieselgenerator kombiniert, gepuffert durch ein Batteriesystem. Ein Informations- und Steuerungsnetzwerk mit einem neuen Betriebssystem hält das Inselnetz (Mini-Grid) stabil. weiter...
Das Bundesbauministerium hat ein neues Förderprogramm für integrierte Quartierskonzepte aufgelegt. Es sollen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur, insbesondere zur Wärmeversorgung, entwickelt und umgesetzt werden. Zu den Quartieren zählen auch die Gebiete der Städtebauförderung. Anträge können ab sofort Kommunen, deren Eigenbetriebe, Wohnungsunternehmen und Genossenschaften stellen. Für 2012 stehen dafür 92 Millionen Euro zur Verfügung. weiter...
Unter dem Motto "Kommunale Beiträge zur Energiewende" findet der erste EnEff:Stadt-Kongress vom 17.-18. Januar 2012 in Hamburg statt. Er präsentiert erstmals Ergebnisse und Erfahrungen aus den laufenden Pilotprojekten der BMWi-Forschungsinitiativen EnEff:Stadt und EnEff:Wärme und diskutiert Lösungsansätze für die kommunale Energiewende. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheider aus Kommunen und Versorgungswirtschaft sowie an Stadtplaner, Energiedienstleister und Energie-/Klimaschutzbeauftragte in Städten und Gemeinden. weiter...