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170928 1 Solaranlageauf Wohnhaus c Fotolia

Förderbedingungen für Heizungsanlagen ab 2018

Wer eine thermische Solaranlage, eine Wärmepumpenanlage oder beispielsweise eine Pelletheizung im bestehenden Gebäude installieren möchte, profitiert vom Marktanreizprogramm des Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Hauseigentümer erhalten für die Errichtung einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung einen Zuschuss von mindestens 500 Euro. Wärmepumpen mit Wärmequelle Erdwärme und Wasser werden sogar mit mindestens 4.000 Euro gefördert. Ab 2018 ändert sich das Antragsverfahren. Künftig erfolgt die Antragstellung für alle Förderbereiche immer vor Beginn der Maßnahme.  weiter...
 
170931 1 Willibald Gluck Gymnasium c Berschneider Berschneider
News 31.08.2017

Energieeffizienter Schulneubau unter der Lupe

Der energieoptimierte Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums in Neumarkt (Oberpfalz) nutzt Solarenergie und oberflächennahe Geothermie. Das erste Jahr im regulären Betrieb liefert gute Werte: Die Wärmepumpen tragen den geplanten Anteil zur Wärmeerzeugung bei, die Photovoltaikanlagen decken 35 Prozent des Stromverbrauchs für Gebäudebetrieb und Nutzung. Die Speicherung des PV- Stroms in einer Vanadium Redox Flow-Batterie führt im ersten Betriebsjahr nicht zur Steigerung des Eigenstrom-Anteils. Optimierungs-Potenzial gibt es auch beim Betrieb der Lüftungsanlagen.  weiter...
 
171019 1 Solarthermie Workshop c BINE

„Die Solarthermie ist in der Fernwärme angekommen“

Die klassische Fernwärme und die Solarthermie gehen aufeinander zu: Im BMWi-Statusworkshop „Solarthermie in der Fernwärme“ Ende September in Dresden stellten Forscher und Praktiker neue Technologien zur Einbindung von Solarthermie-Anlagen in die Wärmeversorgung vor. Zudem gab er Einblicke in die aktuellen Entwicklungen in Europa und weltweit.  weiter...
 
171012 1 Solarthermie2000 c ZIES

Große Solaranlagen im Langzeit-Test

Können Solaranlagen mehr als zehn Jahre einen konstant hohen Ertrag liefern? Um diese und weitere Fragen beantworten zu können, befragten Wissenschaftler von der Hochschule Düsseldorf die Betreiber von 76 großen Solaranlagen und führten an zehn dieser Systeme ein einjähriges Monitoring durch. Alle Anlagen wurden um die Jahrtausendwende im Rahmen der Programme Solarthermie2000(plus) gefördert.  weiter...
 
171004 1 MTU Doeksen cat

Neue emissionsarme Schiffsmotoren

Der Betrieb von Schiffen verursacht beträchtliche Schadstoffemissionen. Zukünftige Schiffsantriebe müssen daher umweltfreundlicher werden. Ein möglicher Weg ist es, Motoren mit Erdgas anstatt Diesel zu betreiben. Verglichen mit heutigen Dieselmotoren ohne Abgasnachbehandlung haben sie niedrigere Emissionen. Für diese sparsame neue Motoren-Generation entwickeln und erproben Forscher Komponenten und Regelungsinstrumente. Ihr Ziel ist, die CO2-Emissionen der Motoren zu reduzieren und in Zukunft zu halbieren.  weiter...
 
170914 3 Energiespeicher 776 c zae

Gießerei nutzt Abwärme des Schmelzofens

Forscher des ZAE Bayern entwickeln gemeinsam mit Industriepartnern ein kostengünstiges Energiespeichersystem für industrielle Abwärme. Es soll die Nutzung von diskontinuierlich anfallender Abwärme für Prozesse ermöglichen, bei denen dies aus wirtschaftlichen Gründen  bisher nicht gemacht wird. Jetzt hat die Umsetzungsphase begonnen. Im Frühjahr 2018 wollen die Wissenschaftler eine Demonstrationsanlage in Betrieb nehmen. Sie soll die Abwärme eines Gießerei-Schmelzofens der Metallindustrie als Prozess- oder Heizwärme bereitstellen.  weiter...
 
projekt 1117 00

Nachtstrom aus dem Solarkraftwerk

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben gemeinsam mit dem Industriepartner Linde AG einen Latentwärmespeicher auf Nitratsalzbasis weiterentwickelt. In Kombination mit einer Kaskade sensibler Speicher soll er die Stromproduktion solarthermischer Kraftwerke nachts und in strahlungsarmen Zeiten aufrechterhalten. Dafür entwickelten die Wissenschaftler ein Speichersystem, welches darüber hinaus auch für konventionelle Dampfkraftwerke und industrielle Prozesse genutzt werden kann.  weiter...
 
projekt 1017 00
Projektinfo 10/2017

Deutsch-Französische Geothermieanlage vollendet

Im Oberrheingraben lassen sich natürliche geologische Wärmevorkommen in vergleichsweise geringen Tiefen mit Bohrungen erschließen. Wissenschaftler haben in einem deutsch-französischen Forschungsprojekt im Elsaß über Jahre das Verfahren zur Nutzung der Wärme aus kristallinem Gestein erforscht. Dabei optimierten sie Konzept und Technik. Am Standort der Forschungsanlage nahmen 2016 zwei Energieversorgungsunternehmen ein neues, kommerzielles Kraftwerk in Betrieb. Der Strom wird ins französische Netz eingespeist. Auch in Deutschland stecken die geothermischen Ressourcen zu rund 95% im Tiefengestein und zu 5% in natürlichen Thermalwasserschichten.  weiter...
 
171017 1 Kuehlschrank Rueckseite c ZAEBayern
News 17.10.2017

Kühlschränke stabilisieren das Stromnetz

Kühlschränke, die genau dann Strom verbrauchen, wenn Wind und Sonne elektrische Energie im Übermaß bereitstellen und während Flauten ihre Kühltemperatur ohne Energiezufuhr halten, würden das Netz erheblich entlasten. Wissenschaftler des ZAE Bayern untersuchen, gemeinsam mit Industriepartnern, Kosten und Nutzen einer solchen Lastverschiebung.  weiter...
 
171009 1 KVS-Dachsbau-Messsensorik

Lokale Stromnetze werden flexibel und widerstandsfähig

Drei Jahre lang arbeiteten die Stadtwerke Saarlouis gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie an der Entwicklung sogenannter resilienter Polynetze. Diese autonomen Stromnetze auf der Ortsebene sollen sich dynamisch an die jeweilige Netzsituation anpassen können, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Auf einer Abschlussveranstaltung wurden kürzlich die Ergebnisse präsentiert.  weiter...
 

Merkzettel

Veranstaltungen

24.10.2017 - 25.10.2017
Kassel

Ausfallverhalten von Windenergieanlagen
25.10.2017 - 25.10.2017
Garmisch-Partenkirchen

Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen im Alpenraum
14.11.2017 - 15.11.2017
Stuttgart

5. Kongress ZUKUNFTSRAUM SCHULE

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Große Solaranlagen im Langzeit-Test

Buchtipp

In „Performance von Gebäuden“ erläutern Wissenschaftler und Gebäudeexperten auf 330 Seiten, wie die Gebäudeperformance fundiert gemessen und bewertet werden kann. In Praxisbeispielen werden Kennwerte und Orientierungsgrößen für die Planung und den Gebäudebetrieb anschaulich dargestellt.

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