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Hocheffizienzpumpen im Feldtest.
Bis zu 70% Energieeinsparung
Projektinfo 13/2001

Stromsparende Pumpen für Heizungen und Solaranlagen

Der Energieverbrauch von Umwälzpumpen wird bei der energetischen Betrachtung von Heizungs- und Solaranlagen oft unterschätzt. Dabei ist in manchem Einfamilienhaus die Heizungs-Umwälzpumpe für 10% der Stromrechnung verantwortlich. Die bundesweit mehr als 30 Millionen Heizungspumpen benötigen etwa 3,5% der in Deutschland insgesamt eingesetzten elektrischen Energie. Ihr Verbrauch liegt damit in der gleichen Größenordnung wie der aller Schienenfahrzeuge von Bundesbahn und öffentlichem Nahverkehr.

In bestehenden Heizungsanlagen finden sich bis heute meist sogenannte Spaltrohrpumpen mit Asynchronmotor. Bei diesen Pumpen liegen alle beweglichen Teile im Fördermedium, das gleichzeitig für Schmierung und Kühlung sorgt. Die Pumpen arbeiten konstruktionsbedingt robust, wartungsarm und leise, leider aber auch mit geringem Wirkungsgrad. „Sicherheitszuschläge“ bei der Dimensionierung verschlechtern die Energiebilanz oft zusätzlich.

Der Stromverbrauch lässt sich oft mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen wie dem Einbau einer drehzahlgeregelten Pumpe oder einer Schaltuhr deutlich reduzieren. Weitere Einsparpotentiale könnten mit einer verbesserten Pumpentechnik erschlossen werden. Die Entwicklung energie- effizienter Pumpen, die in Zuverlässigkeit und Geräuscharmut konventionellen Pumpen nicht nachstehen sollten, war Ziel eines Forschungsvorhabens, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wurde. Untersucht wurde, ob sich die bewährte Nassläufertechnik mit einem anderen Motortyp – dem EC-Motor mit Permanentmagnet-Rotor - realisieren lässt, der einen deutlich höheren Wirkungsgrad aufweist.

Die bei den Forschungsarbeiten entwickelten Prototypen weisen gegenüber dem konventionellen Vorläufer einen nahezu halbierten Leistungsbedarf auf. Inzwischen wurden erste Typen einer Produktreihe entwickelt.

Auch für Solaranlagen kommt eine neue Pumpengeneration auf den Markt, die besser auf die Volumenströme und das Wärmeträgermedium angepasst ist. Ein im Durchschnitt halbierter Strombedarf sorgt für eine noch mal verbesserte Ökobilanz solarer Wärmeerzeugung.

Den vollständigen Text des 4-seitigen Projektinfos „Stromsparende Pumpen für Heizungen und Solaranlagen“ (13/2001) lesen Sie in dem PDF-Dokument.

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