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News  – Nachrichten aus der Energieforschung

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01.01.1970

Fazit und Wirtschaftlichkeit

Energieeffiziente Gebäude sind mit marktverfügbarer Technik kostengünstig zu erstellen. Zugleich wird bester Komfort in Verbindung mit hoher Behaglichkeit erzielt.
Bei heutigen Rahmenbedingungen sind KfW-60-Häuser betriebswirtschaftlich darstellbar. Dies gilt auch für 3-Liter-Häuser, den KfW-40- bzw. Passivhausstandard, die eine langfristig günstige Investitionsentscheidung darstellen.
Durch die intensive Forschung in den letzten Jahren und die sehr gute Dokumentation von Objekten vor allem im Bereich der Passivhaus-Technologie kann energieeffiziente Technik im Wohnungsbau auf bester empirischer Grundlage ohne Risiken angewandt werden. Die Entwicklungen der letzten Jahre ermöglichen in weitreichender Form ein Bauen nach Kriterien der Nachhaltigkeit:

  • Klima- und Ressourcenschutz wird durch Energieeffizienz bei der Erstellung und vor allem dem Betrieb von Gebäuden gewährleistet.
  • Hoher Wohnkomfort und Behaglichkeit sind ebenso ein integrativer Bestandteil energetischen Bauens wie gute Raumluftqualität.
  • Die neuen Techniken ermöglichen einen erhöhten Spielraum für architektonische und städtebauliche Gestaltungsfreiheit.
  • Bei sinkenden Kosten für die Komponenten des energieeffizienten Bauens und tendenziell steigenden Preisen für fossile Energieträger ist bereits zum heutigen Zeitpunkt eine wirtschaftlich interessante Vereinigung der Ziele von Ökonomie und Ökologie erreicht.
  • Bei langfristiger Betrachtungsweise stellt Energieeffizienz sowohl betriebswirtschaftlich als auch volkswirtschaftlich eine nachhaltige Versicherung gegen Ressourcenknappheit und steigende Energiepreise dar. Heute noch innovative Komponenten, werden in wenigen Jahren allgemeiner Stand der Technik sein.

 

Wirtschaftlichkeit

Gegenüber dem EnEV-Standard betragen die Mehrkosten von KfW-60-Häusern ca. 3 bis 6 % der Bauwerkskosten (inkl. Grundstück ca. 2 bis 4 %). Bei KfW-40-Häusern liegt die Spanne auf Grund der sehr unterschiedlichen energetischen Gestaltungsmöglichkeit in einem breiteren Spektrum von ca. 6 bis 20 %, Passivhäuser liegen im Bereich von 8 bis 15 % Mehrkosten. Die Kosten der erforderlichen Energiesparkomponenten sinken, so dass in den nächsten Jahren nochmals günstigere Lösungen möglich sein werden.

Wichtig hinsichtlich der Entscheidung für energiesparende Gebäude ist die schlüssige Darstellung der Gesamtkostensicht: nicht nur die Investitionskosten dürfen in die Entscheidung einbezogen werden. Ausschlaggebend ist die Betrachtung der monatlichen Belastung inklusive Betriebskosten. Unter www.bine.info in der Rubrik Service/Info- Plus wird in einer tabellarischen Übersicht ein Standardgebäude mit einem Passivhaus hinsichtlich der monatlichen Belastung verglichen. An dem Beispiel wird deutlich, dass Passivhäuser bei optimierter Planung und geringer Förderung bereits unter heutigen Rahmenbedingungen in der Gesamtsicht wirtschaftlicher sind als Standardgebäude.


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