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Energetischer Doppelnutzen eines Speichers in einer zentralen Kälteversorgung (ZKV) mit Absorptions- (AbKM) und Kompressionskältemaschinen (KoKM) in Verbindung zum Heizkraftwerk (HKW) einschließlich der wichtigsten Energie- und Stoffströme.
© Dr. T. Urbaneck

Leistungsanpassung für das Jahr 2006; Nachrüstvarianten.
© Dr. T. Urbaneck

Die Alternativen: Kältemaschine oder Kältespeicher

Aus wirtschaftlicher Sicht kommt die Nachrüstung mit Kompressionskältemaschinen oder aber der Einsatz eines Kältespeichers in Frage. Alle anderen Alternativen, z.B. ein weiterer Einsatz von Absorptionskältemaschinen, zeigen wirtschaftlich wesentlich schlechtere Ergebnisse. Besonders attraktiv erscheint die Variante, die vorhandenen Absorptionskältemaschinen mit einem Speicher (Abb 5) besser auszulasten. Dabei wird der Speicher nachts von den Absorptionskältemaschinen beladen und deckt die Spitzenlast des folgenden Tages vollständig. Bei diesem Konzept werden die Kompressionskältemaschinen kaum noch benötigt und können vorrangigals Notfallreserve vorgehalten werden. Elektrische Energie zu Mittel- und Spitzenlastzeiten wird durch eine verstärkte Abwärmenutzung eingespart. Die Simulationen kommen für einen Speichereinsatz zu folgenden Ergebnissen:

  • Die Deckung der gesamten Netzlast durch die Absorptionskältemaschinen erhöht sich von ca. 90% auf ca. 100%.
  • Bis zu ca. 2 GWh/a mehr Abwärme könnten effektiv genutzt werden.
  • Bis zu 150 MWh/a elektrischer Strom könnten anderweitig angewendet werden.
  • Eine Nachrüstung mit Kompressionskältemaschinen kann vermieden werden.
 
Inhaltsübersicht Projektinfo 10/2005:
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