News  – Nachrichten aus der Energieforschung
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Geothermische Anlagen
Die geothermische Anlage liegt am Rande eines früher von der französischen Armeegenutzten Gebietes am südlichen Stadtrand von Landau. Basis der Anlage (Abb. 5, 6) sind zwei Bohrungen, die von einem Standort aus bis in eine Tiefe von rd. 3.000 m (Bohrmeter: 3.300 m) mit 25°und 33° Ablenkung niedergebracht wurden. Aus der Förderbohrung wird Thermalwasser mit knapp 160 °C gefördert und zunächst zur Stromerzeugung genutzt. Mit verbleibenden 70 – 80 °C wird die restliche Wärme in ein Fernwärmenetz eingespeist. Das auf 50 °C abgekühlte Thermalwasser wird dann über die Injektionsbohrung wieder in den Untergrund abgegeben, um die natürliche Regenerationsfähigkeit des Reservoirs zu erhalten. In den einzelnen Wärmeversorgungsgebieten sind dezentrale Heizanlagen für den Spitzenbedarf und zur Absicherung etwaiger Schwierigkeiten der geothermischen Versorgung vorhanden.
Adressen
Projektnehmer
geox GmbH
Anteilseigner der geox [50%]
EnergieSüdwest AG
Anteilseigner der geox [50%]
Pfalzwerke AG



