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Regelung

In den ersten beiden Bauabschnitten wurde eine dezentrale Einzelraumregelungstechnik auf LON-Basis (Local Operating Network) für die Beheizung, Beleuchtung und Lüftung eingesetzt. Fensterkontakte bewirken, dass beim Öffnen der Fenster die mechanische Lüftungsanlage und die Heizkörper abgeschaltet werden. Wenn der Raum nicht benutzt wird, sorgen Anwesenheitsmelder dafür, dass die Heizkörper gedrosselt sowie Lüftung und Beleuchtung abgeschaltet werden. Ein Helligkeitssensor passt die Beleuchtung an. Die Einzelraumregelung erfasst außerdem für die sanierungsbegleitende Messung Temperatur und Luftqualität sowie den Energieverbrauch von Heizung, Lüftung und Licht.

Die LON-Technologie wurde auch gewählt, um auf die Daten zur Archivierung und Auswertung über Modem zugreifen zu können. Die Nutzung dieser Technologie gestaltete sich allerdings äußerst schwierig: Einerseits durch die vielen an der Planung und Ausführung Beteiligten, anderseits durch Schnittstellenprobleme zwischen konventioneller Regeltechnik und LON. In vielen Fällen wurden Messdaten fehlerhaft übertragen: Umrechnungsfaktoren wurden vergessen, falsche Bezüge hergestellt etc. Die Koordination, Fehlersuche als auch Behebung waren aufwändig. Im letzten Bauabschnitt wurde daher auf die Kombination mit LON verzichtet zu Gunsten einer einfachen und funktionalen Standard-Gebäudeleittechnik: sie regelt präsenzabhängig Lüftung und Heizung. Zusätzlich wird der Energieverbrauch für Wärme und Strom der Heizung und Lüftung sowie für den Strom für die Beleuchtung gemessen.

 

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Forschungsinitiative EnOB

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