Heizung
Die vorhandene gasbetriebene Zweikesselanlage mit einer Nennleistung von je 500 kW entsprach zwar dem Stand der Technik, eine effiziente Regelung der Anlage sowie ein hydraulischer Abgleich war auf Grund des vorliegenden Einrohr-Heizsystems mit Bypass aber nicht oder nur schwerlich möglich. Da der Standort in einem Kurgebiet als Fernwärmevorranggebiet ausgewiesen ist, entschloss man sich, die Wärmeversorgung umzustellen. Bereits im ersten Bauabschnitt wurde das gesamte Gebäude an Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung angeschlossen. Heizkreisverteiler, Pumpentechnik und die zentrale Reglungstechnik wurden erneuert. Das Rohrleitungsnetz wurde von einem Ein- auf ein Zweirohrsystem umgerüstet. Dabei konnten überwiegend alte Leitungsstränge weitergenutzt werden, was die Kosten senkte. Ca. 40% der Rippenheizkörper konnten infolge des reduzierten Wärmebedarfs demontiert werden.
Warmwasser
Den Warmwasserbedarf des gesamten Gebäudes deckten ursprünglich zwei 1.000- Liter-Speicher. Allerdings waren die Zirkulationsverluste im weit verzweigten, teilweise nicht mehr genutzten Leitungsnetz enorm hoch. Die Speichergröße wurde drastisch reduziert (300 l). Das Warmwassernetz wurde für die Küchenbereiche neu verlegt, das vorhandene Netz stillgelegt. In Einzelfällen wurden Untertischgeräte oder Durchlauferhitzer ergänzt.


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