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Energiekennwerte der gesamten Wohnanlage, Bezugsfläche: beheizte Wohnfläche 24.316 m2, witterungsbereinigt, Verbrauchswerte vor der Sanierung sind Mittelwerte der Jahre 1997 - 2000.

Heizwärmeverbrauch der gesamten Wohnanlage und der Wohnungen mit Einzelraumregelung (witterungsbereinigt auf das langjährige Mittel Karlsruhe), Messperiode 7/2003 - 6/2004.

Ergebnisse

Heizwärmeverbrauch der gesamten Wohnanlage

Der Heizwärmeverbrauch lag im gesamten Komplex ohne Haus 14-16 bei 55 kWh/ m²a. Der Endenergieverbrauch unter Einbeziehung des BHKWs konnte um 77% auf 35 kWh/m²a reduziert werden. Von allen durchgeführten Maßnahmen erzielt das BHKW (Stromgutschrift) den größten Effekt (Abb 4).

Heizwärmeverbrauchin der Goerdelerstr. 14-16

Der Heizwärmeverbrauch in den Wohnungen mit Einzelraumregelung sank im Mittel gegenüber den Standardwohnungen nochmals um 11 bzw. 17 kWh/m²a auf 44 kWh/m²a (System 1) und 38 kWh/m²a (System 2) (Abb 5).

Vorteile der Kraft/Wärme- Kopplung

Durch die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung eines BHKW wird in der Heizzentrale zunächst mehr Brennstoff eingesetzt als bei reiner Wärmeerzeugung durch einen Kessel. Allerdings muss der vom BHKW erzeugte Strom nicht mehr in konventionellen Kraftwerken erzeugt werden. Für die Energiebilanz kann eine „Stromgutschrift“ vom Brennstoffbedarf in der Heizzentrale abgezogen werden. Deren Höhe hängt ab von der Stromkennzahl des BHKWs sowie vom Wirkungsgrad des „Vergleichskraftwerks“ (hier wurde ein durchschnittlicher Wirkungsgrad von 37% angesetzt).

 

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Forschungsinitiative EnOB

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